Fußball-Verbandsliga: SC PfullendorfDJK Donaueschingen (Samstag, 15.30 Uhr). Nach dem verpatzten Saisonstart will die DJK Donaueschingen schnelle Wiedergutmachung betreiben und die ersten Punkte der Saison einfahren. Das Problem: Mit dem Gastspiel beim SC Pfullendorf wartet ein dicker Brocken auf die Heine-Elf.

Groß war der Ärger über die enorm unnötige 1:2-Auftaktniederlage der DJK gegen Durbachtal, umso schneller richtete sich der Fokus auf die anstehende Aufgabe. „Das Thema ist abgehakt. Wir müssen nach vorne schauen und versuchen, im nächsten Spiel die Punkte gutzumachen, die wir am Sonntag liegengelassen haben“, erklärt Trainer Tim Heine die Marschroute. Im Gegensatz zu Durbachtal wird die kommende Hürde als sicherlich ein Stück weit höher für die DJK eingestuft. Trainer Tim Heine: „Das wird alles andere als eine leichte Aufgabe, da Pfullendorf für mich zu den Topfavoriten der Saison zählt. Daher ist es sehr schade, dass wir nicht mit dem nötigen Rückenwind dorthin fahren.“

Der Tabellensiebte der Vorsaison verstärkte sich im Sommer prominent, unter anderem mit Torjäger Silvio Battaglia, der vom Oberligisten Rielasingen-Arlen in den Linzgau zurückkehrte und zu den besten Knipsern der Liga zählt. Ob Battaglia aufgrund muskulärer Probleme zum Einsatz kommen wird, ist noch fraglich. Auch ohne ihn zeigte sich die Mannschaft von Trainer Adnan Sijaric beim Saisonauftakt sehr spielfreudig, bezwang den FC Denzlingen souverän mit 5:2 und belegt nach einem Spieltag Rang zwei. Pfullendorf ist demnach klar in der Favoritenrolle.

Was macht Hoffnung für Donaueschingen? Zum einen die jüngste Bilanz: In der Vorsaison gewannen die Allmendshofener überraschend mit 4:2 in der Geberit-Arena, das Hinspiel endete 1:1. Die Baaremer haben also das Potenzial zum Angstgegner. Zum anderen deutete die Heine-Elf ihr unbestritten vorhandenes spielerisches Potenzial bereits gegen Durbachtal an, nur die schlechte Chancenverwertung und unglückliche Gegentore verhinderten ein Erfolgserlebnis. So viele klare Torchancen wie zuletzt wird die DJK in Pfullendorf wohl nicht erhalten, weshalb für Trainer Heine sonnenklar ist: „Wir brauchen einen Sahnetag und müssen an unserer Effizienz arbeiten, um eine Chance zu haben. Die Jungs müssen sich darauf freuen, bei einem Top-Gegner in einem Top-Umfeld spielen zu dürfen.“ Bezüglich des Personals lässt sich der DJK-Trainer nicht in die Karten blicken. Aufgrund einiger leichter Blessuren und Urlauber werde Heine nicht mit der vollen Kapelle auftreten können, kündigt aber dennoch eine schlagkräftige Mannschaft an.