Außer Spesen, nichts gewesen: Die lange Reise an die Nordsee hat sich für die Wild Wings nicht gelohnt. Die Schwenninger unterlagen bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven klar mit 2:5.

Gastgeber gehen in Führung

Beim dritten Aufeinandertreffen mit einem Team aus der Gruppe Nord wartete die bislang höchste Hürde für die Schwarzwälder. Aber sie kamen sehr gut in die Partie, waren hellwach und sorgten gleich für viel Druck. Die ersten Chancen durch Marius Möchel, Daniel Weiß oder Maximilian Hadraschek blieben aber ungenutzt. Besser machte es nach gut sieben Minuten Andreas Thuresson, der in einen schönen Schuss von Colby Robak zum 0:1 abfälschte.

Das könnte Sie auch interessieren

Doch die Wild Wings hatten noch nicht einmal zu Ende gejubelt, da schlug es zehn Sekunden in ihrem Gehäuse zum 1:1 ein. Ty McGinn hatte abgezogen, Dominik Uher den Schläger reingehalten. Patrik Cerveny, Schwenningens Nummer zwei und Ex-Pinguin, hatte wenig Sicht. Die Schwaben blieben fortan die überlegene Mannschaft, waren nah am Mann und hatten viel Zug zum Tor. Doch die Partie wurde zunehmend zerfahrener. Schwenningen war nicht mehr so zwingend, hatte aber Chancen.

Das könnte Sie auch interessieren

Bremerhaven hingegen verzeichnete kaum nennenswerte Möglichkeiten, machte aber das zweite Tor. In der 16. Minute musste Cerveny einen Schuss nach vorne abprallen lassen, Carson McMillan besorgte das 2:1. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt.

Penguins erhöhen auf 4:1

Und so ging es zu Beginn des zweiten Abschnitts weiter. Die Wild Wings waren besser, aber wieder machten die Gastgeber das Tor. Michael Moores abgefälschter Schuss war für Cerveny nicht zu halten (27.). Dem 3:1 folgte zwei Zeigerumdrehungen später das 4:1. Jan Urbas erhielt von der Strafbank kommend einen genauen Pass, zog auf und davon und netzte souverän ein. Schwenningen wirkte konsterniert. Die Norddeutschen hingegen waren obenauf, spielten in der Folge richtig dominant und so ging die Führung für Bremerhaven in Ordnung, fiel allerdings etwas zu hoch aus.

Keine Zeit zum Durchatmen

Die Wild Wings versuchten im letzten Drittel viel und es gelang immerhin noch das 2:4 durch Colby Robak. Doch die Pinguine machten mit dem 5:2 durch Niklas Andersen ins leere Tor endgültig den Deckel drauf. Schwenningen scheiterte am Ende am sehr cleveren Gastgeber und an der eigenen schwachen Chancenverwertung. Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, bereits am Montag (18.30 Uhr) empfangen die Wild Wings die Düsseldorfer EG in der Helios-Arena.