Basketball: Nun hat auch der Basketballverband die Konsequenzen aus der Corona-Krise gezogen: Die Saison ist vorzeitig beendet. Dies bedeutet im Bezirk 4 Alb/Bodensee, dass Landesligist TSV Rottweil sowie die beiden Bezirksligisten SG Schramberg und BV Villingen-Schwenningen 2 sowie die Panthers-Damen die Spielzeit 2019/2020 abhaken können.

Die wichtigsten Fragen in Sachen Aufstieg und Abstieg betreffen gleich alle Mannschaften. Mit Wirkung vom 12. März wurde der Spielbetrieb zunächst unterbrochen und jetzt im Zuge der politischen und gesundheitlichen Maßnahmen im Land nach einer aktuellen Neubewertung konsequent zu Ende geführt.

Wie in anderen Verbänden, befasste sich auch der Basketballverband Baden-Württemberg mit dem Sportausschuss zur allgemeinen Geschäftsordnung, die einen solchen Pandemie-Fall mit Saisonabbruch bisher nicht vorgesehen hatte.

Die Ergebnisse aus dem Saison-Abbruch sind nun folgende: Die laufende Spielzeit 2019/2020 wird zum Stand 15. März eingefroren und als Abschlusstabellen veröffentlicht. Die erstplatzierte Mannschaft erhält die Anwartschaft auf das Teilnahmerecht an der nächsthöheren Spielklasse (Aufstieg). Bei Verzicht oder Verhinderung eines Erstplatzierten geht das Aufstiegsrecht auf den Nächstplatzierten, danach auf den Drittplatzierten über.

Im konkreten Fall für den Bezirk 4 Alb/Bodensee bedeutet dieses Szenario: In der Herren-Landesliga muss der Vorletzte, TSV Rottweil Werewolves, nicht absteigen. In der Damen-Oberliga muss Tabellenschlusslicht BV Villingen-Schwenningen nicht absteigen. In der Herren-Bezirksliga darf der Zweitplatzierte, BV Villingen-Schwenningen 2, keine Relegation spielen und kann nur dann aufsteigen, wenn Spitzenreiter Tigers Tübingen 2 verzichtet. Sollten die ersten beiden Teams verzichten, käme erst der Dritte SG Schramberg zum Zug.