Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – FC 08 Villingen II (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Obwohl die Wettervorhersagen einen Sonnentag versprechen, wird die Partie wohl nochmals auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen. Während die Villinger mit einer Serie von zuletzt zehn ungeschlagenen Spielen anreisen, kassierten die Furtwanger zuletzt in der Schlussminute in Konstanz den Treffer zur 0:1-Niederlage. Im ersten Vergleich setzten sich die Gäste mit 3:0 Toren durch und wollen im Bregtal ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen.

„Wir haben seinerzeit in Villingen etwas unglücklich und zu hoch verloren. Diesmal rechnen wir uns mehr aus“, sagt Furtwangens Spielertrainer Markus Knackmuß, der wegen einiger personeller Sorgen womöglich selbst wieder spielen wird. Vor zwei Wochen war die Ersatzbank der Bregtäler noch reichlich gefüllt, doch für das Derby sieht es deutlich schlechter aus. Vor allem eigentlich gesetzte Spieler wie Jan Meier, Jakob Prezer, Steffen Holzapfel, Tim Geiger oder Marcel Ambs stehen Knackmuß am Samstag definitiv nicht zur Verfügung. Auch deshalb schließt Knackmuß einen eigenen Einsatz nicht aus, will aber auch in der zweiten Furtwanger Mannschaft schauen, ob er ein, zwei Spieler nominieren kann.

Einstellen müssen sich die Gastgeber auf ein offensives Feuerwerk der Villinger, die mit einem Schnitt von 3,3 erzielten Toren pro Spiel anreisen. „Wir werden wegen der Offensivkraft der Gäste nichts an unserem Spielsystem ändern. Klar ist aber auch, dass wir defensiv stabil stehen müssen und uns keine Fehler erlauben können“, fügt Knackmuß an. Viel deutet daraufhin, dass bei Furtwangen Jens Fichter ein Comeback geben wird.

Villingens Trainer Marcel Yahyaijan wird wohl erst sehr spät wissen, wie seine Anfangsformation aussehen wird. „Da wir zeitgleich mit unserer Oberliga-Mannschaft spielen, rechne ich fest damit, dass Spieler aus unserem Kader dort dabei sind. Ich habe daher schon zwei, drei A-Jugendspieler im Blick, die mit nach Furtwangen reisen werden“, sagt Yahyaijan. Ganz verzichten muss er die nächsten drei Monate auf Maurice Dresel, der sich ins Ausland verabschiedet hat. Zudem gibt es angeschlagene Spieler, die im Hinblick auf die bevorstehende englische Woche noch geschont werden sollen. Yahyaijan wird eine Mannschaft aufbieten, die das Potenzial hat, um in Furtwangen zu punkten. „Wenn wir einigermaßen an Spitzenreiter Pfullendorf dranbleiben wollen, sollten wir nicht mit leeren Händen zurückkommen. Wir wissen, dass Furtwangen die Qualität hat, um uns richtig in Schwierigkeiten zu bringen. Das macht die Aufgabe interessant. Ich bin gespannt zu sehen, wie meine Elf damit umgeht“, ergänzt der Villinger Trainer.

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