Die Wild Wings starteten im Duell bei der Düsseldorfer EG gut in die Partie. Nach wenigen Minuten übernahmen die Rheinländer zwar die Spielkontrolle, doch Schwenningen blieb gefährlich. Nach gut fünf Minuten hatte Matt Carey die Chance, doch DEG-Schlussmann Mathias Niederberger entschärfte den gut gespielten Konter.

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Bei angezeigter Strafe gegen Schwenningen kamen die Wild Wings nicht an den Puck, eine Abseitsstellung brachte dann den kurzen Moment der Pause. Nach dem Powerbreak agierten die Wild Wings in Unterzahl, Mirko Sacher saß wegen Hakens draußen.

Zahlreiche Chancen für die Wild Wings

Das rächte sich. Jerome Flaake stand am langen Pfosten und schob zum 1:0 für Düsseldorf ein, da Yeo nicht nah genug dran war. Bei eigener Überzahl hatten die Wildschwäne zahlreiche Chancen. Dann folgte ein wunderschöner Spielzug von der ersten Schwenninger Sturmreihe, und Mike Blunden erzielt den 1:1-Ausgleich in der 15. Spielminute.

Im zweiten Drittel kamen die Wildschwäne mit Schwung aus der Kabine. In der 24. Spielminute tauchte Troy Bourke allein vor Niederberger auf, der jedoch Sieger blieb. Erneut im Powerplay, hatten die Wild Wings gute Chancen. Ein Treffer fiel jedoch nicht, da Bourke an Niederberger scheiterte. Insgesamt waren die Neckarstädter im zweiten Drittel die spielbestimmende Mannschaft.

Wild Wings reagieren gut

Doch dann folgte der Schock: Alexander Weiß rutschte aus und rauschte in SERC-Schlussmann Dustin Strahlmeier. DEG-Stürmer Rihards Bukarts nutzte die Situation und erzielte das 2:1 (34.). Doch die Wild Wings reagieren gut. Bei eigener Überzahl glich Mirko Sacher kurz vor der Pause wieder aus. Mit dem 2:2 ging es in die zweite Pause.

Wie von Alexander Weiß nach dem zweiten Drittel angekündigt, galt es im letzten Spielabschnitt die Kleinigkeiten richtig zu machen. Doch Düsseldorf kam besser aus der Kabine und machte mächtig Druck. Schwenningen hielt dagegen, hatte bei eigener Überzahl auch einige Chancen, konnte jedoch keine nutzen.

Es ging in die Verlängerung

Die DEG war nun das aktivere Team, doch Strahlmeier hielt mit starken Paraden sein Team im Spiel. Die Rheinländer ließen sich jedoch nicht beirren und drückten vehement auf den Führungstreffer. Der fiel jedoch nicht und Schwenningen verschaffte sich wieder Luft. Es ging in die Verlängerung.

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Das Spiel drei gegen drei bot zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Es ging hin und her. Vor allem Troy Bourke scheiterte mehrfach am gut aufgelegten Niederberger. Dann fiel die Entscheidung. Bernhard Ebner startete einen Alleingang Richtung Strahlmeier. Der Schwenninger Keeper konnte den Puck nicht festhalten, und die Scheibe rutschte über die Linie. Die Schiedsrichter gaben den Treffer allerdings erst nach Studium des Videobeweises. Als Torschütze wurde Ken Andre Olimb angegeben.

Düsseldorf holt den Zusatzpunkt

Somit holte Düsseldorf den Zusatzpunkt, während sich die Neckarstädter mit einem Zähler zufrieden geben mussten. SERC-Verteidiger Christopher Fischer lobte zwar die Leistung von DEG-Torhüter Matthias Niederberger, bemängelte jedoch die eigene Chancenauswertung.

Der Auftritt in Düsseldorf sei jedoch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gewesen. Nun gehe es darum, die Leistung konsequent über 60 Minuten zu zeigen.