Mit großer Euphorie sind sowohl Fans als auch Spieler in die Saison gegangen. Alles sollte besser werden als in den vergangenen Jahren. Doch was beim Spiel der Wild Wings gegen Ingolstadt passierte, war selbst den größten Pessimisten eine zu kühne Vorhersage: Das erste Drittel ging mit 0:5 an die Gäste.. „Wir haben die Fehler in der Kabine dann ganz deutlich angesprochen“, sah Verteidiger Benedikt Brückner einen leichten Aufwärtstrend zu Beginn des zweiten Spielabschnitts.

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Doch auch das sollte nicht lange halten, Wayne Simpson und Maurice Edwards stellten den alten Vorsprung für die Bayern beim 2:7 wieder her. „Wir wollten von Beginn an zu viel, dann den Schalter wieder umzulegen, ist brutal schwer. Das haben wir nicht geschafft“, ist Brückner enttäuscht von der Leistung seines Teams. Ebenso erging es seinem Coach, der davon sprach, dass seine Mannschaft Schülerhockey gespielt habe und eine nicht zu akzeptierende Leistung zeigte. „Doch ich bin der Kopf dieser Mannschaft, ich übernehme die Verantwortung für dieses Spiel“.

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Auf Seiten Ingolstadts wusste man selbst kaum, wie Ihnen geschah. Doug Shedden sah ein „außergewöhnliches Spiel“, seiner Mannschaft. Insbesondere gegen das starke Pressing und einer Angriffsleistung, bei der annähernd jeder Schuss ein Treffer war, hatten die Wild Wings nichts entgegen zu setzen.

„Wir müssen das Spiel genau analysieren und dabei die Fehler klar ansprechen. So dürfen wir nicht mehr auftreten“, macht Thompson klar. Für Benedikt Brückner ist klar, dass man nach diesem Meeting das Spiel endgültig abhaken muss. „Wir müssen uns dann auf Wolfsburg konzentrieren und dieses schlechte Spiel so schnell wie möglich aus den Köpfen bekommen“, soll am Sonntag ab 14 Uhr in der VW-Stadt alles besser werden.