Eishockey: Vier Siege aus sechs Spielen – die Bilanz der Wild Wings nach den ersten drei Wochenenden in der DEL-Saison 2016/17 kann sich wahrlich sehen lassen. Durch die beiden Erfolge bei den Kölner Haien (4:2) und gegen die Adler Mannheim (5:4 nach Penaltyschießen) haben die Schwenninger erstmals seit längerer Zeit mehr Siege als Niederlagen auf dem Konto. Kaum verwunderlich, dass die Stimmung rund um die Helios-Arena derzeit bestens ist.

Es gibt jedoch auch eine bittere Nachricht: Stürmer Andrée Hult zog sich am Sonntag im Derby eine Verletzung zu. Der 28-jährige Schwede, der den Treffer zum 3:0 erzielt hatte, musste vorzeitig in die Kabine. Am Dienstag wurde Hult in Donaueschingen, unter anderem durch eine Kernspintomographie, intensiv untersucht. „Andrée hat eine Oberkörperverletzung und wird drei bis vier Wochen ausfallen“, sagte Manager Jürgen Rumrich nach der Untersuchung.

Den konkreten Bereich der Verletzung wollte Rumrich nicht mitteilen. „Dies ist zum Schutz des Spielers. Wenn er wieder spielt, ist durchaus möglich, dass der Gegner es ausnutzt, wenn man weiß, in welchem Bereich die Verletzung war“, begründete der Manager.

Hult wäre nach Torhüter Joey MacDonald und Markus Poukkula bereits der dritte ausländische Spieler, der verletzungsbedingt fehlt. Rumrich: „Für uns sind das wichtige Positionen. Aber Jammern hilft nichts. Andere Mannschaften haben die gleichen Probleme.“ Immerhin schnürt MacDonald am heutigen Mittwoch erstmals nach seiner Meniskusquetschung vor fünf Wochen wieder die Schlittschuhe und testet, ob ihn die Verletzung auf dem Eis noch handicapt.