Eishockey: Keine Atempause gibt es derzeit in der Deutschen Eishockey Liga. So müssen auch die Schwenninger Wild Wings am Montagabend schon wieder ran. Mit den Straubing Tigers erwarten sie das Überraschungsteam der DEL (19:30 Uhr).

Erst um halb drei kehrten die Wild Wings in der Nacht auf Sonntag von ihrer Samstag-Partie in Düsseldorf zurück. Im Gepäck hatten sie zwei Punkte und den zweiten Auswärtssieg der Saison. Das 3:2 nach Verlängerung gegen die DEG brachte aber vor allem die Erkenntnis, dass es aufwärts geht. Die Wild Wings konnten die „Rote Laterne“ an Iserlohn abgeben und auch das Selbstvertrauen wächst mit diesem zweiten Sieg in Folge. Da kommt das dicht gedrängte Programm gerade gar nicht so unrecht.

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Am Sonntag absolvierten die Schwenninger ein leichtes Training, bei dem die Spieler selbst entscheiden konnten, ob sie lieber auf dem Eis regenerieren wollten oder aber bei einer Laufeinheit. Die eigentliche Vorbereitung auf die bärenstarken Straubinger findet am Montagvormittag statt. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk von Wild-Wings-Trainer Niklas Sundblad ohnehin auf dem eigenen Team. „Wir wollen da weiter machen, wo wir in Düsseldorf aufgehört haben und an diese sehr starke Leistung anknüpfen“, sagt der Schwede. Natürlich weiß aber auch Sundblad, welch hohe Hürde es gegen die Tigers zu nehmen gilt. „Ich kenne noch einige Straubinger Spieler von früher, habe schon mit Fredrik Eriksson oder Travis Turnbull gearbeitet“, so der Coach. „Sie haben eine sehr, sehr gute Mannschaft, die auch viel Erfahrung hat.“

Die Niederbayern sind besonders in der Offensive eine Macht. 111 Tore in 32 Spielen sind DEL-Bestwert, gemeinsam mit Red Bull München. Absoluter Leistungsträger im starken Sturm ist Michael Connolly mit 31 Scorerpunkten. Richtig gut präsentieren sich die Gäubodenstädter auch in Unterzahl. Hier sind sie gar das beste Team der Liga.

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Die Wild Wings wollen sich dem Tabellenzweiten mit viel Laufbereitschaft und guter Arbeit in der gegnerischen Zone entgegenstellen. Zwei Faktoren, die in Düsseldorf sehr entscheidend waren. „Auf diese Leistung sollen die Jungs aufbauen“, lautet die Marschroute von Sundblad. „Wenn wir so weitermachen, werden wir Erfolg haben.“ Und in der Tabelle vielleicht sogar noch ein Plätzchen weiter nach oben klettern.

Zweimal standen sich die beiden Mannschaften in dieser Saison bereits gegenüber. Beide Male gab es Heimsiege. Anfang Oktober unterlagen die Schwenninger in Straubing sang- und klanglos mit 0:5. Dafür feierten sie Ende November einen 2:0-Heimsieg. Es war bislang das einzige Saisonspiel der Schwenninger ohne Gegentreffer. Fehlen werden am Montagabend der gesperrte Kapitän Mark Fraser und die Verletzten Andreas Thuresson und Simon Danner.