Volleyball-Regionalliga, Damen: TTV DettingenTV Villingen (Samstag, 16 Uhr). (daz) Vor einer zweiwöchigen Punktspielpause haben die Villingerinnen am Samstag die große Chance, sich im Kampf um Rang zwei einen deutlichen Vorsprung zu verschaffen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge gastiert die Mannschaft von Trainer Sven Johansson beim Tabellenvierten an der Ems, der fünf Punkte weniger auf der Habenseite besitzt und zudem schon eine Partie mehr ausgetragen hat. Mit einem weiteren Erfolg wäre den Johansson-Schützlingen Platz zwei nahezu sicher. Anfang November mussten die Villingerinnen in der Hoptbühlhalle jedoch viel Gegenwehr brechen, bevor der 3:0-Erfolg gegen Dettingen perfekt war.

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Die Gastgeber gingen in den vergangenen zwei Spielen leer aus. „Dettingen hat gegen Konstanz und Schwäbisch Gmünd verloren, was gegen diese zwei starken Teams durchaus passieren kann. Wir sind auf ein schweres Spiel eingerichtet, zumal wir die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen. Dettingen wird uns richtig fordern, denn es ist ihre letzte Chance“, sagt Johansson. Auf der anderen Seite zeigten die Villingerinnen zuletzt starke Spiele, so dass die Gäste mit viel Selbstvertrauen anreisen sollten. „Ich habe bei uns einen großen Willen gesehen, diesen zweiten Platz unbedingt abzusichern. Wir müssen an die jüngsten Partien und die guten Trainingseindrücke anknüpfen“, ergänzt Johansson.

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Am Dienstag musste Mittelblockerin Amelie Nunnenmacher leicht erkältet das Training auslassen, sollte aber mit nach Dettingen reisen. Wieder richtig gesund ist auf der Außenposition Martina Sias. Ob sie beginnt, lässt Johansson noch offen. „Sie ist wieder eine echte Alternative.“ Gesetzt auf der Position ist Maria Kühne, die zuletzt einen bärenstarken Eindruck hinterließ. Mit Lisa Grünwald und Pauline Kemper bieten auf der Position zwei weitere Spielerinnen für einen Start-Einsatz an.

Am Donnerstag teilte Johansson am Training die Gruppe. Er trainierte zunächst mit den Mittelblocker – und Zuspielerinnen, während Co-Trainer Robert Senk sich ganz den Außenspielerinnen widmete. Die beiden Trainer wollen verhindern, dass der Gegner zu Aufschlagserien kommt. Erneut ein Thema war in den Übungseinheiten der aggressive Aufschlag, um den Gegner bereits bei der Ballannahme unter Druck zu setzen.

Dirk Becker zuversichtlich

Volleyball-Oberliga, Damen: USC Freiburg – TV Villingen II (Samstag, 19.30 Uhr). (daz) In der Partie treffen ein Auf- und ein Abstiegskandidat aufeinander. Während die Villingerinnen die Rückkehr in die Verbandsliga einkalkuliert haben, peilt Freiburg den Oberliga-Titel an. Schon im ersten Vergleich setzten sich die Breisgauer in drei Sätzen deutlich durch. „Eigentlich ist es ein ungleiches Duell und dennoch sind wir nicht chancenlos. Wir haben uns im ersten Spiel unter Wert verkauft. Die zuletzt starken Spiele bei der südbadischen Meisterschaft machen Hoffnung, dass uns möglicherweise eine kleine Überraschung gelingt“, sagt Villingens Trainer Dirk Becker.