Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Freiburger FC 1:0 (1:0)

Ohne Damian Kaminski (Zerrung), dafür aber mit dem im Pokal noch gesperrten Tobias Weißhaar übernahmen die Nullachter gleich die Kontrolle.

Villingen geht in Führung

Der Höhepunkt der Partie ereignete sich bereits in Minute 19: Tevfik Ceylan bediente Volkan Bak, der den Ball mit der Brust annahm und Volley zur Villinger Führung ins Netz drosch.

Volkan Bak nach seinem Tor zu 1:0
Volkan Bak nach seinem Tor zu 1:0 | Bild: Dieter Reinhardt

Keven Feger mit einem Schuss (32.) und Ceylan nach Lupfer-Vorlage von Steven Ukoh (33.) hätten noch vor der Pause nachlegen können.

Freiburg versucht gleichzuziehen

In der zweiten Halbzeit trat der Freiburger FC immer stärker auf: Ein Freistoß von Mike Enderle (53.), ein Schuss des durchgebrochenen Alexander Martinelli (54.), eine Grosschance von Alexander Novakovic im Eins-gegen-Eins mit dem Sieger Andrea Hoxha (61.) – die Villinger hätten sich über einen Ausgleich nicht beklagen dürfen.

Zwischendurch prüfte Flamur Berisha noch FFC-Torwart Niklas Schindler (63.), doch erarbeitete sich in der zweiten Halbzeit der Gast ein klares Chancenplus – so auch nochmals Novakovic, der zwölf Minuten vor dem Ende nur die Latte traf.

v.l. Nicolas Garcia Stein (FFC), Volkan Bak (FCV)
v.l. Nicolas Garcia Stein (FFC), Volkan Bak (FCV) | Bild: Dieter Reinhardt

Villinger Konter erfolglos

Als der FFC noch weiter aufmachte, eröffneten sich dem FC08 klare Kontergelegenheiten. Diese wurden jedoch durch Luca Crudo (91.) und Steven Ukoh (92.) recht fahrlässig vergeben. Dennoch reichte es für den Sieg vor 557 Zuschauern.

Jubel beim FC Villingen nach dem 1:0 durch Volkan Bak
Jubel beim FC Villingen nach dem 1:0 durch Volkan Bak | Bild: Dieter Reinhardt

„Seit sieben Spielen ungeschlagen“

„Ich bin glücklich über den Sieg, denn wir sind jetzt seit sieben Spielen ungeschlagen“, sagte FC08-Trainer Jago Maric. „Wir können besser Fußball spielen als heute in der zweiten Halbzeit, aber ich bin trotzdem stolz auf die Jungs“, so Maric. „Freiburg war ein unangenehmer Gegner – heute ging es aber primär darum, zu gewinnen.“