Volleyball-Regionalliga, Damen: TSV Burladingen – TV Villingen (Sonntag, 15 Uhr). Vorhang auf zur neuen Saison. Nach wochenlanger Vorbereitung sind die Villingerinnen heiß auf den Punktspielauftakt: Erster Gegner ist eine Mannschaft, die sich seit einigen Jahren in der Liga etabliert hat und wie Villingen oft auf den eigenen Nachwuchs setzt. Unterdessen gibt es in Villingen einen weiteren Neuzugang. Pauline Kempter kommt vom Drittligisten TG Biberach und könnte am Sonntag bereits zum Einsatz kommen.

Vor drei Jahren standen sich beide Teams zuletzt um Punkte in der Regionalliga gegenüber. Damals spielte die Villinger Angreiferin Maria Kühne zwei Spielzeiten beim TSV. Sie gab Villingens Trainer Sven Johansson einige Infos über den Gegner. „In Burladingen hat es ebenso wie bei uns einen personellen Umbruch gegeben. Viel wissen wir über den Gegner nicht. Für beide Mannschaften wird die Parte eine erste Standortbestimmung. Wir haben gut trainiert und wollen unsere Philosophie durchsetzen“, betont Johansson.

In der stark verjüngten Villinger Mannschaft werden die etablierten Spielerinnen beginnen: Michelle Feuerstein und Maria Kühne auf den Außenpositionen, Nikola Strack im Zuspiel, Sonja Kühne als Libera und Nina Schuhmacher sowie Jule Gaisser im Mittelblock. Auch Sommer-Neuzugang Martina Sias hat gute Chancen auf den Einsatz in der Startformation. Die junge Lisa Grünwald, die sich aktuell auf einem Kaderlehrgang befindet, wird wohl pausieren. Amelie Nunnenmacher bietet sich für den Einsatz im Mittelblock an.

Nicht schlecht staunte Johansson, als am Montag Pauline Kempter plötzlich in der Trainingshalle stand. „Sie studiert in Schwenningen und hat sich in Biberach abgemeldet. Sie möchte gern bei uns spielen und natürlich schicke ich niemand weg“, so Johansson. Schon in den ersten Übungseinheiten konnte sich der Trainer von der Klasse der 21-Jährigen überzeugen. Kempter ist auf den Positionen Annahme außen, aber auch diagonal und im Mittelblock einsetzbar. Sie war zuletzt Stammspielerin in der Biberacher Drittligamannschaft und war dort mit vielen Blockpunkten erfolgreich. Zudem bringt sie mit einer Körpergröße jenseits der einsfünfundachtzig auch körperlich viel mit, was den eher klein gewachsenen Villingerinnen helfen kann. Johansson hat ein vorläufiges Spielrecht für Kempter und hofft, bis Sonntag die endgültige Spielgenehmigung zu bekommen. Auf jeden Fall streben die Villingerinnen einen Auftaktsieg an.