Fußball-Verbandsliga: FC Bühlertal – DJK Donaueschingen 3:0 (0:0). – Verdient 0:3 unterliegt die DJK Donaueschingen beim SV Bühlertal und verpasst dadurch einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Ausgeglichene erste Hälfte

Von Anfang an war das Duell kein spielerischer Leckerbissen. Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten vereinzelte Torannäherungen, klare Chancen waren aber Mangelware. Der torlose Pausenstand war nach 45 Minuten ein leistungsgerechter Zwischenstand.

Hausherren kommen besser ins Spiel

Im zweiten Durchgang waren die Hausherren besser im Spiel, während die DJK nicht mehr in die Zweikämpfe fand. Dadurch verlagerte sich das Momentum von Minute zu Minute auf die Seite der Bühlertaler, die nach gut einer Stunde mit einem ruhenden Ball durch Isuf Avdimetaj mit 1:0 in Führung gingen. Dieser Treffer zeigte Wirkung bei den Allmendshofenern, die acht Minuten später einen erneuten Gegentreffer schlucken mussten. Wieder führte ein ruhender Ball zum Tor. Diesmal war Sebastian Keller der Schütze.

Strafstoß kurz vor dem Schlusspfiff

In der Schlussphase rappelten sich die Gäste auf und starteten eine kleine Schlussoffensive, die zu einer Großchance auf den Anschlusstreffer führte: Benedikt Ganter traf in der 85. Minute mit einem Schuss im Strafraum die Hand eines Gegenspielers, den Strafstoß von Raphael Schorpp parierte der Bühlertaler Schlussmann Niklas Cholewa allerdings glänzend. Donaueschingen warf in den Schlussminuten alles nach vorne und kassierte in der Nachspielzeit das entscheidende dritte Gegentor durch Isuf Avdimetaj. Somit endete das Spiel mit einem etwas zu deutlichen, aber dennoch verdienten Heimsieg für den SV Bühlertal.

Tore: 1:0 (66.) Avdimetaj, 2:0 (74.) Keller, 3:0 (90.) Avdimetaj. – SR: Bohrer (Hausen).- Z: 150.

Trainerstimme

Tim Heine (DJK Donaueschingen): „Ich bin sehr enttäuscht, weil es uns nicht gelungen ist, mit diesem Spiel einen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld zu machen. In der ersten Hälfte war das Spiel gegen den Ball in Ordnung, wir haben nicht viel zugelassen. Im zweiten Durchgang haben wir allerdings viel vermissen lassen und haben uns zwei Tore nach Standardsituationen einschenken lassen. Verwandeln wir den Strafstoß, wird die Schlussphase vielleicht noch spannend. Insgesamt war diese Leistung aber zu wenig.“