Fußball-Verbandsliga: SC PfullendorfDJK Donaueschingen (Samstag, 15 Uhr). (daz) Als die DJK Donaueschingen am 18. August dem SC Pfullendorf ein 1:1-Unentschieden abgerungen hatte, gab es für den Aufsteiger von der Baar viel Lob. Ein Ergebnis, das große Hoffnungen verbreitete. Inzwischen haben sich die Vorzeichen verändert. Nach Abschluss der Vorrunde trennen beide Teams zwölf Punkte und seit dem achten Spieltag stehen die Allmendshofener auf einem der letzten vier Plätze. Hinzu kommt, dass Pfullendorf auf eigenem Platz bisher 19 von 21 möglichen Punkten holte.

„Wir müssen nicht über die Favoriten- und Außenseiterrolle sprechen. Die Rollen sind klar verteilt. Auch wenn wir uns mit dem Gegner sportlich nicht messen können, so können wir doch 90 Minuten lang mit Leidenschaft agieren und uns wehren. Dabei gilt es, die richtige Mischung aus kämpferischen und spielerischen Elementen zu finden“, sagt Donaueschingens Co-Trainer Olaf Kurth, der unter der Woche das Training leitete. Da Cheftrainer Tim Heine zwischenzeitlich aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, wird er gemeinsam mit Kurth in Pfullendorf an der Seitenlinie stehen.

Mut für das ungleiche Duell machen Kurth die jüngsten Trainingseindrücke seiner Spieler. „Da habe ich sehr viel Positives wahrgenommen. Die Spieler sind sehr engagiert und wollen sich wieder besser verkaufen.“ An Einstellung, Wille und Bereitschaft lag es zuletzt nicht, dass die DJK nun schon seit drei Partien ohne Zähler blieb, 270 Minuten, in denen kein eigener Treffer gelang. Das ist aktuell die Krux der Allmendshofener. Sie belohnen sich für ihren Aufwand nicht.

Nach drei Wochen Urlaub ist Sebastian Sauter wieder zurück, wird aber laut Kurth wohl eher nicht spielen. Florian Kleinhans steht wieder im Kader, während Tobais Wild eher ausfallen wird. Einen ausgezeichneten Eindruck hat unter der Woche Raphael Künstler hinerlassen. „Er ist gut drauf und hat mir mit seinen Leistungen signalisiert, dass er unbedingt spielen möchte“, so Kurth. Er wird in Abstimmung mit Heine die Anfangself festlegen, wobei die Donaueschinger die jüngste Serie an erfolglosen Spielen aus den Köpfen verbannen sollten. „Psychologisch nagt das schon an einigen Akteuren, wie sich auch im Training zeigt. Wir müssen das ausblenden“, fordert Kurth. Er ist jedoch erfahren genug um zu wissen, dass es nicht reicht, lediglich einen Schalter zu drücken.