Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – FC Auggen (Sonntag, 15 Uhr). Erneut wartet auf Aufsteiger DJK Donaueschingen eine knackige Aufgabe. Auggen ist mit sieben Punkten in die Saison gestartet und hat sich in den vergangenen Jahren in der Spitze der Liga etabliert. Das zeigen zweimal die Abschlussplatzierungen vier und einmal Rang fünf. Dennoch peilen die Gastgeber nach den zwei Punkteteilungen auf eigenem Platz gegen Pfullendorf und Lörrach (jeweils 1:1) den ersten Saisonsieg an, um sich aus den hinteren Tabellenregionen zu lösen.

„Ich schätze Auggen einen Tick stärker ein als Lörrach-Brombach. Da es in der Saison keinen absoluten Titelfavoriten gibt, werden sie sicherlich lange ganz oben mitspielen. Wir sind gewarnt. Es wird noch schwerer als in den zwei vergangenen Heimspielen“, sagt DJK-Trainer Tim Heine. Er hat den Gegner aus der 2800-Seelengemeinde im Markgräflerland selbst noch nicht gesehen, sich aber viele Informationen beschafft. „Sie haben mit Bastian Bischoff einen exzellenten Angreifer“, betont Heine. Bischoff hat schon für die Stuttgarter Kickers, in Reutlingen sowie in Unterhaching gespielt und auch in deutlich höheren Ligen seine Torgefahr unterstrichen. Ein Wiedersehen gibt es möglicherweise mit Martin Willmann, der einst unter Heine beim FC Furtwangen spielte. Willmann stand in der Saison jedoch bisher nur zwei Minuten auf dem Platz.

Heine wird möglicherwiese der gleichen Elf vertrauen, die zuletzt gegen Lörrach punktete. Eine Änderung muss es allerdings geben, da Mike Tritschler nach seiner Ampelkarte gesperrt ist. Als Ersatz für Tritschler, der zuletzt einen deutlichen Leistungssprung hingelegt hat, bieten sich mit Christoph Erndle und Marcel Wetzig zwei Alternativen an. Erndle ist aus dem Urlaub zurück und Wetzig nach seiner Verletzung wieder im Kommen. Beiden Spielern traut Heine ohne Bauchschmerzen zu, diese Position zu bekleiden. Ansonsten könnte die gleiche Elf wieder beginnen, auch wenn es auf der Bank noch genügend Spieler gibt, die laut Heine „schon mächtig scharren, um in die Start-Elf zu rücken“.

Wichtig wird es für die Allmendshofener einmal mehr sein, stabil in der Defensive zu stehen und möglichst wenig Fehler zu machen. Gegen Pfullendorf und Lörrach klappte das weitgehend, auch weil sich die Akteure gegenseitig halfen und immer ein Spieler bei den Schüssen des Gegners einen Fuß dazwischen hatte. Einmal mehr setzen die Baaremer auch auf Torhüter Sebastian Neininger, der gegen Lörrach zwei Elfmeter hielt. „Ich will jetzt keinen Spieler herausheben. Wir haben in den ersten drei Punktspielen gesehen, dass es auf jeder Position stimmen muss. Nur so haben wir die Chance zu punkten“, fügt Heine an. Er wünscht sich den ersten Saisonsieg in der Liga, wäre aber bei der hohen Qualität des Gegners je nach Spielverlauf auch mit einem Zähler zufrieden.