Volleyball-Regionalliga, Damen: TV Villingen – VSG Mannheim DJK/MVC (Samstag, 20 Uhr, Hoptbühlhalle). (daz) Nach einwöchiger Punktspielpause wartet auf die Villingerinnen eine richtungweisende Partie. Mit einem Sieg wäre der Anschluss an die obere Tabellenhälfte geschafft, bei einer Niederlage geht es in die zweite Tabellenhälfte. Die Partie ist der Auftakt für drei Heimspiele in Folge, wobei alle Gegner, nach Mannheim kommen Tübingen und Dettingen, aktuell in der Liga vor Villingen platziert sind.

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Konstanz und in Schwäbisch Gmünd sollte Villingen die Wende schaffen, doch mit Mannheim baut sich ein starker Gegner auf der anderen Seite des Netzes auf. Die Gäste haben in Schwäbisch Gmünd gewonnen und in einer Halle gegen Backnang. Zuletzt setzte es jedoch eine Heimniederlage gegen Heidelberg. „Die Kampfstörche“, wie sich die Mannheimerinnen nennen, versprachen danach, aus der Niederlage schnell zu lernen und es in Villingen besser zu machen. Das Team um Trainerin Kathrin Trübenbach ist ein Aufsteiger.

Bis auf die langzeitverletzte Lisa Spomer und Pauline Kempter, die aus privaten Gründen absagte, hat Trainer Sven Johansson alle Spielerinnen an Bord. Kempter hatte zudem zuletzt eine leichte Zerrung. Somit dürfte es bei der Startformation keine Überraschungen geben. Der Trainer setzt auf die erfahrenen Spielerinnen, möchte je nach Spielverlauf aber auch gern den jüngeren Spielerinnen eine Einsatzchance geben. Trainiert wurde laut Johansson zuletzt „sehr komplex“, wobei sich der Trainer mehr Durchschlagskraft im Mittelblock wünscht. „Unser Angriffsspiel war zuletzt etwas außenlastig. Wir haben in der Saison die Möglichkeiten, auch mehr durch die Mitte zu kommen.“ Der Trainer denkt hierbei an Nina Schuhmacher. Deshalb war die Abstimmung mit dem Mittelangriff auch ein Schwerpunkt der Übungseinheiten.

Obwohl Johansson den Gegner nicht kennt, rechnet er mit einem 50:50-Spiel, in dem die Tagesform entscheiden kann. Wünschenswert für ihn ist es, dass seine Mannschaft an die gute Leistung im Heimspiel gegen Konstanz anknüpft. „Die Partie in Schwäbisch Gmünd war zuletzt eher schwach. Gegen Konstanz haben wir bewiesen, was wir drauf haben, auch wenn wir das Spiel verloren haben. Ich möchte Einsatz und Engagement sehen. Schon mit druckvollen Angaben soll der Gegner beeindruckt werden. Johansson wünscht sich indes aus den kommenden drei Heimspielen fünf bis sechs Punkte, um in der Liga in einer guten Position zu bleiben.

Oberliga-Team bestreitet Vorspiel

Die zweite Mannschaft des TV Villingen empfängt ab 16.30 Uhr im Vorspiel den Heidelberger TV II. Das junge Team um Trainer Dirk Becker will die ersten Punkte einfahren und zu den Gästen aufschließen. Heidelberg hat bereits drei Zähler eine Partie mehr absolviert.