Fußball-Verbandsliga: FC Auggen – DJK Donaueschingen (Samstag, 15.30 Uhr). Trotz einer starken Leistung blieb der jüngste Auftritt der DJK Donaueschingen in Lörrach (0:1) unbelohnt. Die Allmendshofener verloren zudem einen Tabellenplatz. Auggen hingegen startete mit einem 2:0-Pflichtsieg beim Schlusslicht Mörsch und hat nun einen Punkt mehr als die DJK auf der Habenseite. Damit ist klar: Beiden Teams helfen nur drei Punkte weiter.

„Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel, in dem wir zumindest nicht verlieren sollten. Wir haben Selbstvertrauen aus der Partie in Lörrach gezogen“, ist sich DJK-Trainer Tim Heine sicher. Für ihn ist es dennoch eher kein Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. „Von allen Mannschaften, die mit uns im Tabellenkeller oder in der zweiten Tabellenhälfte stehen, hat Auggen das größte Potenzial. Für mich ist klar, dass sich Auggen bald lösen und in einen sicheren Mittelfeldplatz haben wird.“

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Ein 1:1-Unentschieden, wie Anfang September in Allmendshofen, wäre für die Donaueschinger im Vorfeld sicherlich ein akzeptables Ergebnis. Damals schnupperte die Heine-Elf in einem guten Spiel an drei Punkten, musste aber drei Minuten vor dem Abpfiff der Partie noch den Ausgleich schlucken. Da verpasste die Heine-Elf den ersten Saisonsieg. Auggen gilt in der Liga bisher als Minimalist. Die Elf erzielte lediglich 23 Tore, nur Mörsch traf seltener, hat aber auch erst 23 Treffer kassiert, was den drittbesten Wert der Liga darstellt und für eine stabile Abwehr spricht.

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Verzichten muss Heine weiterhin auf die angeschlagenen Fabio Berrer und Florian Kleinhans. Dennoch hat der Übungsleiter einen großen Pool an Spielern, die sich alle für einen Einsatz in der Start-Elf anbieten. Christian Limberger hat wieder das komplette Training absolviert und auch Christoph Erndle und Mike Tritschler sind dabei, ihren Rückstand aufzuholen. Möglicherweise rückt einer der Spieler in die Vierer-Abwehrkette, die Heine zuletzt in Lörrach explizit in der neuen Zusammensetzung lobte. Somit erscheint auch weiterhin ein Einsatz von Tobias Wild, Andreas Albicker, Alieu Sarr und Stefan Heitzmann denkbar. „Ich werde beim Abschlusstraining noch einmal etwas genauer hinschauen und vielleicht auch taktische Aspekte einfließen lassen“, kündigt Heine an. Wer von ihm auch immer das Mandat für die erste Elf bekommt, soll an und über Leistungsgrenzen gehen, denn die Donaueschinger sollten es sich nicht erlauben, ein Team aus der unmittelbaren Tabellennachbarschaft ziehen zu lassen.

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