Volleyball-Regionalliga, Damen: TV Villingen – USC Konstanz (Samstag, 20 Uhr). Mit großer Vorfreude fiebern die Villinger Volleyballerinnen dem Heimauftakt in der neuen Saison entgegen. Dank des 3:0-Auftakterfolgs in Burladingen sollte das Selbstvertrauen der weitgehend neu formierten Mannschaft stimmen. Auch dem Gast gelang beim 3:1-Heimerfolg gegen die DJK Schwäbisch Gmünd ein gelungener Auftakt, sodass mit einem guten Spiel auf ansprechendem Niveau zu rechnen ist. Für Villingens Trainer Sven Johansson ist Aufsteiger Konstanz dank eines stark besetzten Kaders sogar der Geheimfavorit für die Meisterschaft.

Mit Felicitas Piossek, Lena Schuh, Britta Steffens und Marie Dinkelacker stehen gleich vier ehemalige Villinger Spielerinnen im Kader des USC, wobei Kapitän Dinkelacker zuletzt nicht im Einsatz war. Zudem hat Konstanz eine ehemalige Erstligaspielerin auf Annahme außen, die viele Erfahrungen einbringt. „Konstanz kennt alle unsere Stärken und Schwächen, wir die von ihnen aber auch“, sagt Johansson, wobei Steffens in Konstanz nicht mehr auf der Diagonalposition, sondern im Zuspiel auf dem Platz steht.

Konstanz war zuletzt ohne Niederlage aufgestiegen und hat im gesamten Saisonverlauf auch nur fünf Sätze abgegeben. Nun will das Team vom Bodensee noch mehr. Das erste Spiel war bereits ein Fingerzeig. Konstanz setzte sich gegen das ebenfalls weit vorn gehandelte Team aus Schwäbisch Gmünd deutlicher durch, als es der 3:1-Erfolg ausdrückt. „Für uns wird das Spiel eine echte Standortbestimmung“, sagt Johansson, der seine Spielerinnen auch am Feiertag zum Training bat. Fehlen wird gegen den Aufsteiger Kapitän Michelle Feuerstein, die aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht. Zuspielerin Nikola Strack wird das Amt für die Partie übernehmen. Die Position von Feuerstein auf der Diagonalen wird Neuzugang Pauline Kempter übernehmen. „Da wir schon seit Wochen wissen, dass Michelle am Samstag nicht zur Verfügung steht, haben wir zuletzt intensiv mit Pauline gearbeitet. Die Abstimmung war auch zuletzt ein großes Thema. Pauline kann die Position spielen. Da habe ich keine Bedenken“, ergänzt Johansson.

Fehlen wird bei Villingen wohl auch Mittelblockerin Amelie Nunnenmacher, die wegen einer Zerrung im Oberschenkel mit dem Training aussetzen musste. Durchaus möglich erscheint daher auch ein Kurzzeit-Debüt der jungen Lisa Grünwald denkbar, die allerdings auf Annahme außen ihre Position hat. Dort sind zunächst Maria Kühne und Martina Sias vorgesehen. Johansson hat somit nur neun Spielerinnen für die Partie.

Villingen möchte mit guten Angaben die Gäste unter Druck setzen. Zuletzt in Burladingen gelang das Vorhaben vor allem in den Sätzen zwei und drei schon sehr gut. Wichtig wird es aber auch sein, variantenreich anzugreifen, da Konstanz für eine gute Blockarbeit, hier auch mit Piossek, bekannt ist. „Wir haben im Training dazu einige Varianten einstudiert. Wir können über die Außenpositionen gut angreifen“, fügt Johansson an. Er und alle Spielerinnen hoffen, dass auch nach dem Abstieg die Fans weiterhin in großer Zahl hinter der Mannschaft stehen. „Wir werden sportlich alles tun, um attraktiv und möglichst auch erfolgreich zu spielen“, kündigt der Trainer an.