Volleyball, Dritte Liga, Damen: SSC Freisen – TV Villingen (Samstag, 20 Uhr). Sechs Spiele bleiben dem TV Villingen noch, um im Kampf um den Klassenerhalt die entscheidenden Punkte zu holen. Gegen Aufsteiger Freisen, in der Nähe von Kaiserslautern beheimatet, feierte Villingen in eigener Halle einen klaren 3:0-Erfolg. Doch zwischenzeitlich hat sich Freisen ein Polster von sechs Punkten Vorsprung geschaffen. Zuletzt feierten die Gastgeber drei Siege in Folge, zwei davon auswärts. Villingen reist als Tabellenschlusslicht an und steht einmal mehr gewaltig unter Zugzwang.

Villingens Trainer Sven Johansson wird erneut nur neun Spielerinnen zur Verfügung haben. Die wieder reaktivierte Angreiferin Martina Bradacova wird nicht mitreisen. „Martina hat eine Woche mit uns trainiert und war zuletzt in einem Kurzurlaub. Wir werden alles darauf ausrichten, dass sie uns Anfang März im nächsten Heimspiel gegen Bad Soden hilft. Bis dahin sollte auch ihr athletischer Rückstand aufgeholt sein“, betont Johansson.

Somit ist die Startformation nahezu klar, wobei sich Klara Single und Michelle Feuerstein erneut im Zuspiel abwechseln werden. Dieses Zuspiel war ein Schwerpunkt der vergangenen zwei Trainingswochen ohne Punktspiele. Die Villingerinnen versuchten das Zuspiel weiter zu perfektionieren und Automatismen einzufügen. Johansson: „Beide Spielerinnen machen das schon ganz gut. Es lag auch nicht an den beiden, dass wir zuletzt zweimal leer ausgegangen sind. Dafür waren andere Fehler verantwortlich.“ Das Handicap von den zwei verletzten und gelernten Zuspielerinnen, Ramona Dietrich und Nikola Strack, wird Villingen bis zum Saisonende begleiten. Auf den Außenpositionen sind Maria Kühne und die nach einer Erkältung wiedergenesene Julia Reich vorgesehen. Zunächst auf der Bank werden wohl Jule Gaisser und Michelle Spomer sitzen, da im Mittelblock Felicitas Piossek und Nina Gass einen kleinen Vorsprung haben.

Johansson schätzt Freisen als sehr heimstark ein. Einstellen sollten sich die Villingerinnen auf eine gute Zuschauerkulisse, da bei den Heimspielen von Freisen eine gute Stimmung herrscht und das Team bei den Auswärtsspielen immer mit einem Fanclub unterwegs ist. Dies sollte für Villingen jedoch kein Nachteil sein. Freisen verfügt über eine junge und sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft. Dennoch sollte Villingen dort punkten. Bei drei Absteigern darf der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht verloren gehen. „Wir kennen die Tabelle und die Ausgangslage. Wir haben zuletzt ordentliche Spiele abgeliefert, aber zu wenige Punkte geholt. Die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt kommen alle noch. Jeder Punkt wäre eine gute Einstimmung auf das Saisonfinale“, ergänzt Johansson.

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