Volleyball-Regionalliga, Damen: Heidelberger TV – TV Villingen (Samstag, 18 Uhr). (daz) Nach zuletzt vier souveränen Siegen in Folge und einer zweiwöchigen Punktspielpause gastieren die Villinger Volleyballerinnen beim Tabellensiebten, der bisher drei seiner sieben Partien gewonnen hat. Alle drei Siege gelangen auswärts. Die „Hummeln“, wie sich die Heidelbergerinnen nennen, sprachen daher zuletzt von einem Heimfluch. Allerdings zeigten die HTV-Damen gegen Spitzenreiter Konstanz eine großartige Partie und gaben zwei der drei Sätze nur mit 23:25 Punkten ab. Im Training wurde bei Heidelberg zuletzt laut eigenen Angaben die Aufschlag-Annahme perfektioniert und die Kommunikation auf dem Feld lautstark geübt.

In den bisher sieglosen Heimauftritten der Gastgeber sieht Villingens Trainer Sven Johansson eine Chance für sein Team. „Möglicherweise macht sich Heidelberg jetzt zusätzlichen Druck, durch den immer etwas die Lockerheit verloren geht. Wir werden die Mannschaft sehr ernst nehmen.“ da es in den vergangenen Jahren keine Spiele zwischen beiden Vereinen gab, wissen die Villinger auch nichts über den HTV. „Das war auch schon gegen andere Gegner so und kein Nachteil. Wenn du schnell in das Spiel findest, kannst du der Partie deinen Stempel aufdrücken und genau das ist unser Ziel“, ergänzt Johansson.

Nachdem in der vergangenen, spielfreien Woche einige Spielerinnen erkrankt die Trainingseinheiten ausfallen lassen mussten, sah es diese Woche wieder besser aus. Allein Zuspielerin Nikola Strack musste aus beruflichen Gründen absagen, wird aber wie alle anderen zehn Spielerinnen mit nach Heidelberg reisen. Somit fehlt aus dem Kader weiterhin nur Lisa Spomer, die sich im leichten Aufbautraining befindet und in den Übungseinheiten nur in der Verteidigung spielt. Ein Comeback wird es wohl erst 2020 geben.

Das Zuspiel sowie die druckvollen Angaben waren unter der Woche der große Inhalt der Trainingseinheiten. Johansson sah dabei weitere Fortschritte, die in Heidelberg bestätigt werden sollen. Nach vier Siegen bei einem Satzverhältnis von 12:1 ist das Selbstvertrauen in der Mannschaft groß, um auch die Hürde in Heidelberg zu überspringen und der erste Verfolger von Spitzenreiter USC Konstanz zu bleiben. Bis zum Spiel hofft Johansson, „dass sich unsere jungen Spielerinnen noch stärker aufdrängen“. Nur zu gern möchte er Amelie Nunnenmacher, Lisa Grünwald oder Marie Uhing weitere Einsatzzeiten geben, wenn es der Spielverlauf erlaubt.

Volleyball-Oberliga, Damen: SVK Beitertheim II – TV Villingen II (Samstag, 20 Uhr). (daz) Nicht optimal verlief unter der Woche das Training der Villingerinnen. „Durch Krankheiten, Verletzungen und Ausbildung mussten wir am Montag das Training absagen. Am Dienstag waren sechs Spielerinnen da. Wir werden kaum mit mehr als acht Spielerinnen die Reise antreten“, befürchtet Trainer Dirk Becker. Er weiß von Johansson aus der Saisonvorbereitung, dass Beiertheim eine starke Mannschaft hat, die bisher fünf ihrer sieben Saisonspiele gewann. Becker: „Wir werden versuchen, die Gastgeber zu ärgern. Kämpferisch muss die Einstellung stimmen.“