Handball, Südbadenliga: TV St. Georgen – TuS Altenheim (Samstag, 19.30 Uhr). (sle) Die Handballer aus der Bergstadt empfangen am Samstag den Tabellensechsten aus Altenheim. Die Gäste hielten sich lange Zeit in der Spitzengruppe, mussten aber nach nur drei Punkten aus den vergangenen sechs Spielen deutlich abreißen lassen. Am vergangenen Spieltag geriet der TuS bei der HSG Konstanz II mit 39:21 böse unter die Räder. Nicht zuletzt deshalb rechnen sich die Schwarzwälder eine reelle Chance aus.

Doch die Hoffnung auf einen Erfolg wird von der prekären Personalsituation beim Aufsteiger gedämpft. Zu den Verletzten Jan Linhard und Stephan Lermer werden auch Niklas und Lukas Holzmann sowie Jonas Herrmann nicht zur Verfügung stehen. Jannik Waller wird nach seiner Erkältung wohl ebenfalls noch nicht einsatzfähig sein. Somit gehen Trainer Jürgen Herr vor allem im Rückraum die Alternativen aus. Auf der Spielmacherposition wird Herr auf seinen Kapitän Jan Holzmann und auf A-Jugendspieler Peter Aßfalg zählen müssen. Doch auch der Kapitän wird, soweit er überhaupt einsatzfähig ist, angeschlagen in die Partie gehen. Auf den Halb-Positionen verbleiben mit Niclas Grieshaber und Manuel Bürk noch zwei gelernte Rückraumspieler. Linksaußen Theo Assfalg könnte hier eine weitere Alternative sein.

Die junge Altenheimer Mannschaft von Trainer Timo Heuberger lebt vor allem von ihren dynamischen und spielerisch starken Rückraumspielern Jan Meinlschmidt und Gerry Sutter. Im Hinspiel tat sich die offensive Abwehr der Schwarzwälder immer wieder schwer mit den schnellen Kreuzungen der Altenheimer. Dennoch gelang es, die Partie bis wenige Minuten vor Schluss offen zu halten. Am Ende fehlte allerdings das Glück, um den TuS zu schlagen. Dies will der TVS nun trotz der ungewohnten Personalsituation besser machen.

Bei St. Georgen soll ein effektiver Torabschluss der Schlüssel zum Spiel sein. Gästetorhüter Grangé sollte man lieber nicht ins Spiel kommen lassen. Der Drittliga-erfahrene Keeper ist Kopf und Antreiber seiner Mannschaft. St. Georgen geht zweifelsohne als Außenseiter in die Partie. Diese Situation könnte den TVS aber auch beflügeln. Vielleicht wächst der ein oder andere Akteur des Tabellenschlusslichts an diesem Tag über sich hinaus. Kampflos werden die Bergstädter die Punkte in der Roßbergsporthalle jedenfalls nicht verschenken.