Schwarzwald-Marathon: (daz) Wenn am 12. und 13. Oktober zum 52. Mal der Schwarzwald-Marathon rund um Bräunlingen ausgetragen wird, werden voraussichtlich Sportler aus 43 Nationen auf die Strecke gehen. Unterdessen gibt es bei den Organisatoren kurzfristig einige Sorgenfalten. Sturm „Mortimer“ hat zu Beginn einige Bäume auf die Strecke fallen lassen. Diese müssen nun beseitigt werden, wie auch eine Vielzahl an Tannzapfen. „Grundsätzlich sehen wir der Veranstaltung wieder sehr positiv entgegen. Wir haben im Vorfeld alles getan, was in unserer Macht stand“, sagt OK-Chef Frank Kliche.

Einmal mehr verspricht die Veranstaltung für die Organisatoren den Lohn für die lange Vorbereitung. „Wir sind bei den gemeldeten Teilnehmern gegenüber dem vergangenen Jahr um einen Monat voraus. Es zeichnen sich starke Teilnehmerfelder ab“, ergänzt Kliche. Die Vorjahressieger haben noch nicht gemeldet und taktieren offenbar bis zur letzten Minute. Einmal mehr werden die Läufe im Halbmarathon quantitativ besonders stark besetzt sein. Unter den 43 Nationen befinden sich Läufer aus den USA, von weit entfernten Inselgruppen, aus Australien und verschiedenen afrikanischen Nationen. Traditionell bilden die Sportler aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich die größten Teilnehmerzahlen.

Zuversichtlich ist Kliche, dass die Schäden durch Sturm „Mortimer“ schon bald wieder beseitig sein werden. „Die Strecke wird noch einmal komplett abgewalzt und sollte danach sauber sein“, fügt Kliche an. Er ist in dem Zusammenhang glücklich über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bräunlingen, die dem OK unter die Arme greift. „Ohne die Stadt und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die das ganze Jahr für uns aktiv sind, wäre die Veranstaltung nicht denkbar. Wir sind keine Profis. Wir sind Amateure und versuchen dennoch ein Laufereignis auf die Beine zu stellen, mit dem wir uns sehen lassen können“, sagt Kliche. Diesbezüglich sind die Organisatoren glücklich, wieder neue Sponsoren gewonnen zu haben. Mit dabei ist jetzt auch die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die mit Kursen über richtiges Laufen oder zur perfekten Ernährung dem OK hilft.

Ungewöhnlich stark hat das OK in diesem Jahr in die medizinische Betreuung investiert. „Wir haben die Sanitätsdienste nahezu verdoppelt. Dazu kommen drei auf dem Fahrrad fahrende Ärzte und ein Quad, das schnell die Position wechseln kann. Hinzu kommen Satelliten-Telefone und Funkantennen. Wir investieren viel, aber das ist es uns auch wert“, unterstreicht der OK-Chef und ergänzt: „Wie im sportlichen Bereich gibt es auch bei der Betreuung der Sportler keinen Stillstand. Wir sind stets offen für neue Ideen und versuchen selbst, Ideen zu finden und zu konkretisieren.“

Während bei allen angebotenen Läufen die Teilnehmerzahlen großartigen Sport versprechen, hinkt aktuell der zuletzt boomende Staffel-Marathon etwas den Wünschen hinterher. „Hier hoffen wir in den verbleibenden Tagen noch auf einen kleinen Schwung. Die Staffel ist attraktiv, zumal wir Einzelstrecken innerhalb der Staffel anbieten, die auch für ungeübte Läufer zu schaffen sind“, ergänzt Kliche, der schon jetzt mit seinen Mitstreitern an Neuerungen für das Jahr 2020 arbeitet. „Wir haben da einige Ideen, die wir auch zeitnah vorstellen werden“, hält sich der OK-Chef noch bedeckt.

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