Fußball, Südbadischer Vereinspokal, Qualifikation: (her) SV Geisingen – FC Löffingen 6:5 nach Elfmeterschießen. In einem mitreißenden Pokalspiel setzte sich Landesligaaufsteiger Geisingen gegen den Liga-Konkurrenten aus Löffingen durch. Nach sechs Treffern in der regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung siegten die Gastgeber mit 6:5 nach Elfmeterschießen.

In der Anfangsphase dominierten die Gäste aus Löffingen. Bereits in der 4. Spielminute zirkelte Kim Hirschbolz den Ball zum 0:1 unhaltbar ins lange Eck. Bereits drei Minuten später erhöhte der starke Marco Bürer nach einem Eckball mit dem Kopf auf 0:2. Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel kam der SV Geisingen durch Neuzugang Isa Sabuncuo nach knapp einer Viertelstunde zum überraschenden Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später stellte Johannes Kaufmann mit einer sehenswerten Einzelleistung mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her. Doch nach einem krassen Missverständnis der Löffinger Abwehr verkürzten die Gastgeber durch Luca Arceri auf 2:3. Die Gäste hätten in dieser Phase bereits alles klar machen können, scheiterten aber am einheimischen Torhüter Alkall Fadera.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Geisinger, die ohne ihren Spielertrainer Marijan Tucakovic (Urlaub) auskommen mussten, immer besser ins Spiel. Erneut war es Arceri, der nach glänzender Vorarbeit von Fabian Federle erfolgreich war und zum 3:3 (74.) ausglich.

In der Verlängerung bestimmten die Geisinger meist das Geschehen. Der starke Federle scheiterte mit einem Kopfball an der Unterkante der Latte. Zudem hatte der eingewechselte Dominik Herford zweimal die Entscheidung auf dem Fuß. Auch ein umstrittenes Abseitstor von Lukas Öhler wurde nicht anerkannt. Im Elfmeterschießen war der SV Geisingen der Glücklichere und setzte sich mit 3:2 durch.

Trainerstimmen:

DaliborTesic (Co-Trainer SV Geisingen): „In der ersten halben Stunde fehlte bei uns die Abstimmung. Nach der Halbzeit fanden wir aber immer mehr ins Spiel und gewannen am Ende verdient.“

Uli Bärmann (Trainer FC Löffingen): „Nach einer guten ersten halben Stunde haben wir den Gastgeber mit dummen Fehlern wieder ins Spiel gebracht. Nach einer harten Trainingswoche und drei Spielen war bei uns in der Verlängerung der Kräfteverschleiß deutlich spürbar.“

Tore: 0:1 (4.) Hirschbolz, 0:2 (7.) Bürer, 1:2 (13.) Sabuncuo, 1:3 (15.) Kaufmann, 2:3 (20.) Arceri, 3:3 (76.) Arceri; ZS: 130; SR: Valeri Baidin (St. Georgen).