Das Auswärtsspiel der Schwenninger Wild Wings in Straubing begann mit guten Schwenningern, doch nach nicht einmal zwei Minuten die erste Strafe gegen die Wildschwäne: Zu viele Spieler auf dem Eis. Gegen das zweitbeste Powerplay der Liga die erste gefährliche Situation. Die Tigers kamen aber zu keiner Großchance.

Nächstes Powerplay für Straubing

Doch nur kurze Zeit später die erneute Powerplaychance. Strahlmeier und seine Vorderleute überstanden auch diese Unterzahl. Kurz danach jedoch das 1:0 für die Tigers (7.), Laganiére mit dem Pass auf Fredrik Eriksson, dieser schloss eiskalt ab. Strahlmeier war ohne Chance. Die Wild Wings zeigten sich aber nicht geschockt, suchten ihr Heil weiterhin in der Offensive.

Heimteam nimmt das Heft in die Hand

Straubing nahm das Heft immer mehr in die Hand, Schwenningen wurde im weiteren Verlauf regelrecht ins eigene Drittel eingeschnürt. MacQueen leitete das 2:0 für die Straubinger ein, die den Konter mustergültig ausspielten. Jeremy Williams schloss ab (15.). Dann hatten die Wild Wings ihre erste Chance im Powerplay, trotz gut ausgespielter Situationen war Sebastian Vogl jedoch nicht zu bezwingen. Mit dem 2:0 für die Hausherren ging es in die erste Pause.

Schwenningen im Pech

Schwenningen hatte früh im zweiten Drittel Pech. Ziegler schoss den Schlittschuh von Benedikt Brückner an, von dem rutschte der Puck an Strahlmeier vorbei zum 3:0. Doch die Wild Wings hatten kurz darauf in Überzahl die Chance: Sebastian Vogl war jedoch erneut nicht zu bezwingen. Leichten Vorteile hatte weiter die Heimmannschaft, Schiemenz saß in der 33. Spielminute wegen Stockschlags auf der Strafbank, Straubing konnte das vierte Tor jedoch nicht nachlegen.

Keine Gefahr im Power Play der Wild Wings

Das beste Unterzahlspiel der Liga hatte dann erneut die Chance sich auszuzeichnen, Schwenningen bekam kaum Zugriff in eigener Überzahl, da Straubing sehr aggressiv spielte. Auch die dritte Powerplaychance der Wild Wings verpuffte. Auch ein erneutes Powerplay der Wild Wings konnte vor Ende des zweiten Drittels keinen Erfolg bringen, es blieb beim 3:0.

Yeo lobt Straubings Goalie

Dylan Yeo lobte den Straubinger Torhüter Sebastian Vogl, hat die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegeben. Die Leistung war bis zu diesem Zeitpunkt nicht so schlecht, lediglich das Glück war auf Seiten der Tigers. Deutlich mehr Schüsse für die Wild Wings geben ihm recht.

Endgültige Entscheidung

Die ersten Minuten ließen nichts Gutes erahnen, man hatte zwar erneut viel Zeit im Offensivdrittel, außer einem Schuss von Poukkula sprang jedoch nichts Gefährliches heraus. Ganz im Gegenteil dazu Straubing, die durch Konter immer wieder brandgefährlich waren. Die Heimmannschaft stand nun sicher in der eigenen Zone, ließ die Wild Wings kommen. Auch im fünften Powerplay gelang den Wild Wings kein eigener Treffer. Ein vermeidbarer Fehler im Aufbau sorgte dann für die endgültige Entscheidung in der 54. Spielminute: Williams schoss Strahlmeier unter dem Arm hindurch: 4:0. Doch es kam noch dicker, kurz darauf setzte Sven Ziegler mit dem 5:0 den Schlusspunkt. Erneut sah Strahlmeier nicht gut aus, das lag aber auch daran, dass er kurz davor seinen Schläger verlor, den Carey ihm unabsichtlich aus der Hand schlug.

Fischer unzufrieden

Christopher Fischer war mit dem Spiel seiner Mannschaft unzufrieden, sah sein Team als „nicht bereit genug, um gegen starke Straubinger zu bestehen“. Die Chance, es besser zu machen, gibt es bereits am Sonntag. Dann gastieren die Thomas Sabo Icetigers aus Nürnberg in der Helios-Arena. Spielbeginn ist um 19 Uhr.