Es sollte nicht sein mit dem Start einer kleinen Serie: Nach vier Punkten am vergangenen Wochenende verloren die Schwenninger Wild Wings die Partie beim ERC Ingolstadt mit 6:3.

Dabei starteten die Wild Wings gut in die Partie, Neuzugang Jordan Caron hatte schon nach wenigen Sekunden eine gute Chance, bekam die Scheibe aber nicht am Schoner von Torhüter Timo Pielmeier vorbei. Besser machten es dann die Panther. Nach gut viereinhalb Minuten schlossen die Bayern einen Konter mit Vier gegen Zwei bilderbuchmäßig ab. Fabio Wagner traf zum frühen 1:0. Doch es kam noch schlimmer für die Wildschwäne: Nach neun Minuten war der für Dustin Strahlmeier ins Schwenninger Tor gerückte Ilya Sharipov schon zum zweiten Mal geschlagen. Torschütze war nach einer sehenswerten Vorlage von Jerry D´Amigo Matt Bailey. Dann wurden die Erinnerungen an die 4:10-Niederlage wach: Nach dem 3:0 durch Tim Wohlgemuth nahm Coach Paul Thompson nach nur 9:37 Minuten seine Auszeit. Doch die verpuffte wirkungslos. Keine Minute später stand es schon 4:0 durch Brandon Mashinter. Damit war der Arbeitstag von Sharipov beendet und Strahlmeier rückte für ihn zwischen die Pfosten. Danach bekamen die Wild Wings etwas Ruhe rein, hatten auch die eine oder andere Chance nach vorne, trotzdem ging es mit 4:0 für die Schanzer in die erste Pause.

Für all jene, die im zweiten Drittel an eine Wende geglaubt hatten, kam nach nur 45 Sekunden die kalte Dusche. Brad Olson fälschte den Puck unhaltbar für Strahlmeier ab – 0:5. Dann gab es mal wieder ein Lebenszeichen der Schwäne, Mirko Sacher wurde jedoch im letzten Moment geblockt. Und so kam es, wie es kommen musste: Fabio Wagner erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends in der 24. Spielminute das 6:0 für Ingolstadt. Im ersten Powerplay des Abends hatten die Wild Wings dann zahlreiche gute Chancen, brachten den Puck jedoch nicht im Tor unter. Die Wild Wings machten nun deutlich mehr für das Spiel, liefen jedoch auch immer wieder in gefährliche Konter. Da kein Treffer mehr fiel, ging es mit dem 0:6 in die zweite Pause. „Das ist einfach nur peinlich, einfach nur schlecht“, fand Julian Kornelli deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft und forderte wenigstens das letzte Drittel für sich zu entscheiden.

Das sollte auch gelingen. In der 45. Spielminute erzielte Maximilian Hadraschek das 1:6. Pat Cannone schaffte dann sogar noch das 2:6 in der 49. Spielminute sowie das 3:6 in der 57. Spielminute. Das sollte es jedoch gewesen sein. Vor der Heimpartie gegen die Krefeld Pinguine am Sonntag (16.30 Uhr) steigt der Druck auf Paul Thompson erneut.