Fußball-Landesliga: FC Neustadt – FC Furtwangen (Dienstag, 19 Uhr). (daz) In einem Nachholspiel vom vierten Spieltag stehen sich am morgigen Abend zwei Mannschaften gegenüber, die bisher hinter den Erwartungen geblieben sind. Während Furtwangen immerhin am vergangenen Wochenende den ersten Saisonsieg bejubelte, wartet Neustadt als einziges Team der Liga noch auf den ersten Dreier in dieser Saison.

Nur dank des besseren Torverhältnisses ist Neustadt aktuell nicht Tabellenletzter. Der Druck vor dem Derby ist groß. "Eine weitere Pleite dürfen wir uns nicht leisten. Es ist ein richtungweisendes Spiel", sagt Trainer Benjamin Gallmann. Er erwartet eine Furtwanger Elf, die nach dem ersten Saisonerfolg mit viel Selbstvertrauen auflaufen wird. Dieses Selbstbewusstsein hätte Neustadt auch gern. Personell sieht es laut Gallmann weiterhin "sehr bescheiden" aus. Besonders drückt der Schuh in der Innenverteidigung, wo mit Weerakkody, Papa, Waldvogel, Maier und dem gesperrten Eckert mehrere Spieler ausfallen. "Ich muss mit der Situation leben. Es ist nicht schön, aber auch nicht zu ändern", so Gallmann. Aushelfen soll Christoph Bruhn, der im Sommer aufgehört hatte. Neben ihm wird Offensivakteur Thomas Fischer verteidigen.

Bessere personelle Möglichkeiten hat Markus Knackmuß, Trainer der Furtwanger. Mit Johannes Wehrle und Patrick Staudt kehren zwei Spieler zurück. Er hat somit einige Alternativen, um Neustadt zu überraschen. "Ich sehe den Gegner nicht so schlecht, wie es die Tabelle ausdrückt. Wir müssen defensiv wieder gut stehen und sollten in der Lage sein, Chancen zu kreieren", wünscht sich Knackmuß.

Beim jüngsten 4:1-Erfolg gegen Hilzingen mussten die Bregtäler den kurzfristigen Ausfall von Johannes Stumpp hinnehmen, was Knackmuß als "Nackenschlag" bezeichnet. Der Sieg war für den Coach überfällig. "Schon in den Partien zuvor stimmte die Tendenz. Ich hatte immer das Gefühl, dass es jetzt klappen wird." Den Trainer freute, dass sich die vier Treffer auf vier verschiedene Schützen verteilten und die Elf auch ohne Torjäger Jan Meier trifft. Der späte Gegentreffer zum 1:4 ärgerte Knackmuß, "da er vermeidbar war". Der Spielertrainer hofft, dass sich die gute Tendenz seiner Elf fortsetzt und die Mannschaft sich mit einem Sieg um fünf Plätze in der Tabelle verbessert.

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