Basketball, Regionalliga: 1.FC Kaiserslautern – Wiha.Panthers VS 64:83 (19:16, 9:19, 16:29, 22:19). (mst) Was nach einem lockeren Ergebnis aussieht, war ein hartes Stück Arbeit für die Basketballer der Wiha.Panthers. Mit 83:64 besiegten sie den 1.FC Kaiserslautern und bleiben auf dem Weg zur Meisterschaft auch im 22. Spiel in Folge ungeschlagen. Kapitän Nikola Fekete verletzte sich erneut.

Panthers-Trainer Alen Velcic war nach der Partie nicht in Plauderlaune. „Ich habe heute keine Lust mehr, über Basketball zu reden. Wir haben gehörigen Schrott zusammengespielt. Es war eine der drei schlechtesten Vorstellungen der Saison“, urteilt der kritische Trainer. Vor allem das erste Viertel dürfte ihm überhaupt nicht geschmeckt haben. Sehr schleppend kamen die Panthers in die Partie, lagen schnell mit 1:7 zurück. „Mich hat es tierisch genervt, dass wir einem Rückstand hinterhergelaufen sind und erst spät angefangen haben, richtig zu spielen.“ Das erste Viertel ging mit 19:16 an die Gastgeber.

Zwar steigerten sich die Schwenninger in Abschnitt zwei und holten sich die Führung, wirklich überzeugend lief es offensiv aber nicht. Erneut war es die Defense, die dafür sorgte, dass die Panthers ihren Vorsprung ausbauten. Nur acht Punkte scorten die Lauterer im zweiten Viertel.

Nach dem Seitenwechsel kam es dann – verglichen mit der ersten Hälfte – zu einer offensiven Explosion. 29 Punkte schenkten die Panthers dem 1.FCK ein und zogen so auf zwischenzeitlich 23 Punkte Vorsprung davon. Der Sieg war zu diesem Zeitpunkt so gut wie in trockenen Tüchern. Allen voran Darius Pakamanis hatte ein heißes Händchen. Sechs von neun Dreiern fanden den Weg durch den Ring, insgesamt erzielte der litauische Routinier 26 Punkte und damit die meisten im ganzen Spiel.

Im letzten Viertel schalteten die Doppelstädter einen Gang zurück und ließen die Roten Teufel nochmals auf 13 rankommen, um dann wieder mit einem guten Endspurt den 19-Punkte-Vorsprung zur Schlusssirene herauszuspielen.

Nicht nur die durchwachsene Leistung seiner Mannschaft trübte die Stimmung seines Trainers. 49 Sekunden vor Schluss zog Kapitän Nikola Fekete zum Korb, krachte mit Lauterns Waldemar Nap zusammen, knickte um und blieb am Boden liegen. Er musste, gestützt von seinen Mannschaftskollegen, das Spielfeld verlassen. Trainer Velcic sieht bereits eine längere Zwangspause voraus. „Nikola ist unglücklich umgeknickt. Ich hoffe, dass wir ihn mit der richtigen Behandlung in drei Wochen beim Spiel in Koblenz wieder an Bord haben werden.“ Für Pechvogel Fekete ist es bereits die dritte Verletzung in dieser Saison. Seine Verletzung überschattete die Freude über den 22. Sieg in Serie.

Für die Panthers spielten: Nikola Fekete (11 Punkte/3 Rebounds/2 Assists), Sergey Tsvetkov (14/7/0), Jaka Zagorc (6/8/6), Petar Madunic (5/4/1), Davor Barovic (3/4/0), Boyko Pangarov /0/1/0), Torben Tönjann (2/0/0)), Kosta Karamatskos (3/2/4), Rasheed Moore (13/8/1) und Darius Pakamanis (26/1/5).

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