Fußball-Kreisliga A, Staffel 2: Nachdem die beiden Spitzenteams FV Möhringen und SG Kirchen-Hausen die Partien des neunten Spieltags erst am 23. Oktober nachholen, nutzte die SG Riedöschingen/Hondingen die Gunst der Stunde, um mit einem 3:1-Erfolg gegen Hinterzarten näher heranzurücken. „Wir hatten vor einer Woche die erste Saisonpartie in Lenzkirch verloren und waren auf Wiedergutmachung aus. Nach der schlechten Leistung in Lenzkirch ist uns das auch weitgehend gelungen. Wir haben uns vom zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen lassen, viel investiert und konzentriert gespielt“, sagt Co-Trainer und SG-Spieler Björn Werhan. Mit nunmehr 18 Zählern nach neun Partien hat die Spielgemeinschaft einen Punkteschnitt von exakt zwei. „Das geht in Ordnung, auch wenn es zwei, drei Zähler mehr hätten sein können. Wir haben noch genügend Möglichkeiten, um uns weiter zu steigern“, betont Werhan.

Der SV TuS Immendingen ging mit einer 2:2-Punkteteilung gegen Pfohren vom Platz. „Mehr ist bei uns aktuell nicht möglich. Wir spielen mit der halben zweiten Mannschaft, und es wird immer schlimmer. Die Liste der Spieler, die ausfallen, wird länger und länger, da nun auch noch Akteure nach Unfällen am Arbeitsplatz nicht zur Verfügung stehen“, sagt Trainer Peter Tumler. Er erwartet, dass die nachrückenden Akteure verstärkt ihre Einstazzeiten nutzen, um sich anzubieten. Mit der spielerischen Leistung gegen Pfohren war Tumler nicht unzufrieden. „Ich bin nicht enttäuscht und habe gesehen, was ich sehen wollte. Das Ergebnis war leistungsgerecht. Beide hatten genügend Chancen, auch ein 4:4 wäre möglich gewesen.“

Nach zuletzt zwei Siegen kassierte der SSC Donaueschingen auf eigenem Platz eine 0:1-Niederlage gegen Lenzkirch. Für Trainer Thomas Minzer bot seine Elf eine bessere Leistung, als in den zwei Partien zuvor. „Wir waren in den ersten 45 Minuten deutlich besser und hatten einige Chancen zur Führung. Allerdings zieht es sich schon wie ein roter Faden durch den bisherigen Saisonverlauf: Wir sind vorne nicht durchschlagskräftig genug.“ Der SSC bleibt somit bei 13 Punkten stehen. Minzer hofft, dass seine Elf in den kommenden Spielen an die gezeigte Leistung anknüpft. „Natürlich ist das Ergebnis enttäuschend, doch ansonsten bin ich zufrieden. Ich habe eine Steigerung gesehen.“

Mit einer 1:3-Niederlage im Gepäck kehrte der SV Öfingen aus Eisenbach zurück. „Eisenbach hat die Partie verdient gewonnen. Die Gastgeber waren williger und lauffreudiger“, bilanziert Trainer Jörg Kienast. Nach der eigenen 1:0-Führung habe seine Mannschaft die Chance nicht wahrgenommen, um in Eisenbach zu punkten. „Wir haben uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen. Da gibt es noch einiges auszuwerten. Wir müssen wieder eine andere Einstellung zeigen. Auch beim Spielaufbau habe ich uns schon besser als am Samstag gesehen“, fügt Kienast an. Ihn ärgerte, dass seine Elf sich nicht deutlicher von der gefährlichen Tabellenregion löste.

Im Duell zweier Aufsteiger setzte sich die SG Unadingen/Dittishausen nach einem 0:1-Rückstand gegen die SG Schluchsee/Feldberg noch mit 4:1 Toren durch. „Unsere Leistung in der ersten Viertelstunde war katastrophal. Da kann es auch 0:2 stehen und das Spiel einen anderen Verlauf nehmen. Erst mit dem Ausgleich waren wir wieder im Spiel“, bilanziert Trainer Thomas Wolf. Er musste schon nach 18 Minuten wechseln, nachdem Martin Siebler vom Platz musste. Für ihn kam Marco Rothweiler, der später zum 3:1 traf. Die SG Unadingen ist nun bei zehn Punkten angekommen und Wolf gibt das nächste Ziel aus. „Bis zum Ende der Vorrunde möchte ich gerne noch sechs Punkte, um eine Lücke nach hinten zu reißen.“ In der nächsten Partie geht es zum FC Pfohren, der in der Tabelle unmittelbar dahinter platziert ist.