Fußball-Kreisliga A, Staffel 1: Beim VfB Villingen endete am Samstag die Erfolgsserie des SV Rietheim. Nach elf Siegen in elf Spielen musste sich die Elf von Trainer Markus Knackmuß mit 0:1 geschlagen geben. „Es musste ja mal passieren. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und wahrscheinlich nicht getroffen. Immerhin ist jetzt das Gequatsche von der ungeschlagenen Serie vorbei. Ich bin mir sicher, dass diese Niederlage keine Nachwirkungen bei uns hinterlässt. Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, sagt Knackmuß. Er sah seine Elf in den ersten 45 Minuten besser, dann aber eine ausgeglichene zweite Hälfte. Nur in einem Nebensatz erwähnte Knackmuß, dass seiner Elf ein Elfmeter verwehrt wurde.

Groß war hingegen die Freude beim VfB Villingen. „Wir hatten die deutlich besseren Chancen und haben uns verdient die drei Punkte geschnappt. Es zeigt sich immer mehr, dass wir defensiv stabiler geworden sind“, analysiert Trainer Toni Szarmach. Der VfB sprang auf Rang sieben nach oben und will das gewonnene Selbstvertrauen nun auch in die restlichen Spiele bis zur Winterpause mitnehmen. Mit dem Derby bei der DJK Villingen II und dem Spiel in Brigachtal stehen nun zwei Auswärtsaufgaben an. Szarmach hofft, dass seine Elf nachlegt und vor allem auch spielerisch an die Partie gegen den Spitzenreiter anknüpft.

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Am vergangenen Mittwoch kassierte der FC Schönwald ein 0:4 in Rietheim. Am Sonntag folgte mit dem 3:1 gegen die DJK Villingen II ein Pflichtsieg. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit etwas schwer getan. Da war Villingen sogar besser. Nach dem Seitenwechsel haben wir die Regie übernommen“, sagt Trainer Christian Furtwängler. Mit nunmehr 23 Punkten hat Schönwald nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang zwei. „Wir sind auf einem guten Weg. Die Neuzugänge erweisen sich als Verstärkungen und die Mannschaft hat einen Schritt nach vorne gemacht. Wenn wir so bis zur Winterpause weitermachen, bin ich sehr zufrieden“, betont Furtwängler.

Saisonsieg Nummer fünf gelang dem FC Weilersbach mit dem 3:1-Heimerfolg gegen den FC Kappel. „Mit unserer ersten Halbzeit war ich weniger zufrieden. Da sind wir kaum in die Zweikämpfe gekommen, wobei die Platz- und Witterungsverhältnisse schlecht waren. Nach dem Seitenwechsel haben wir den Fußball gezeigt, den ich sehen möchte“, bilanziert Trainer Nunzio Pastore. Seine Mannschaft und er freuen sich nun auf das Gastspiel bei Spitzenreiter Rietheim. „Das wird für meine Elf eine Bewährungsprobe und auch eine Standortbestimmung.“

Die SG Vöhrenbach/Hammereisenbach hinkt weiterhin den eigenen Erwartungen hinterher. Gegen den Tabellenzweiten FC Fischbach sprang am Sonntag eine 2:2-Punkteteilung und nicht der angestrebte vierte Saisonsieg heraus. „Auf Platz zwei brauchen wir gegenwärtig nicht mehr schauen. Vielmehr gilt es, in den restlichen drei Partien bis zur Winterpause möglichst viele Punkte einzusammeln“, sagt Trainer Gianvito Romeo. Er sah gegen Fischbach eine ausgeglichene Partie mit Vorteilen für den Gast in den ersten 45 Minuten und Vorteilen seiner Elf nach dem Wechsel.

Nach der enttäuschenden Leistung in Überauchen hat der FC Tannheim zuletzt sechs Punkte aus zwei Partien geholt, wobei der jüngste 2:1-Erfolg bei NK Hajduk VS eher etwas überraschend kam. „Unsere Verletztenliste hat sich zuletzt deutlich reduziert. Das wirkt sich sofort auf dem Platz aus. Wir haben wieder mehr Spielkultur und Sicherheit. Ich konnte außerdem zum ersten Mal in dieser Saison zweimal in Folge die gleiche Elf bringen. Das war sicher auch ein Garant für den Erfolg“, bilanziert Trainer Franco de Rosa. Gegen Ende der Partie, als Hajduk den Druck erhöhte, habe seine Mannschaft kühlen Kopf bewahrt und mit Glück und Geschick die Führung verteidigt.

Auch in Neukirch setzte es für den SV Überauchen mit dem 0:6 wieder eine klare Niederlage. „Wir bekommen unsere guten Trainingsleistungen nicht bei den Spielen auf den Platz. Wir halten oft lange mit, doch nach dem 0:2 oder 0:3 gehen die Köpfe nach unten. Da geht zu oft die Motivation verloren“, sagt Trainer Ilter Kozanoglu. Er hat zudem einige verletzte und erkrankte Spieler zu beklagen, was die Aufgabe nicht erleichtere. Dennoch wollen und werden die Überauchener weiter kämpfen. „Wir kennen unsere Situation und geben nicht auf. Jetzt gilt es zunächst, einmal die kleinen Erfolge einzufahren. Im Training sehe ich, dass keiner nachlässt“, ergänzt der Übungsleiter.