Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – FC Bad Dürrheim (Samstag, 15 Uhr). In Furtwangen treffen zwei Mannschaften mit einem völlig entgegengesetzten Saisonauftakt aufeinander. Während die noch sieglosen Gastgeber aus drei Partien nur einen Punkt holten, besitzen die noch ungeschlagenen Gäste nach vier Partien bereits zehn Zähler auf der Habenseite. Die spannende Frage ist daher: Halten die zwei Serien oder gelingt es den Bregtälern, beide zu beenden?

Furtwangen war am vergangenen Wochenende spielfrei. Trainer Markus Knackmuß nutzte die Zeit für einen Kurzurlaub, wird aber am Samstag wieder an der Seitenlinie stehen. Co-Trainer Matthias Vollmer leitete die Übungseinheiten. „Wir haben daran gearbeitet, alle auf den gleichen Fitnessstand zu bringen. Gegen Bad Dürrheim haben wir nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen“, sagt Vollmer. Er und einige Mitglieder der sportlichen Führungsetage der Bregtäler führten zuletzt einige Einzelgespräche mit den Protagonisten, um Gründe für den dürftigen Saisonauftakt zu finden, wobei Vollmer relativiert: „Richtig unzufrieden waren wir nur nach der ersten Partie gegen Markdorf.“

Bis auf den erneut verletzten Jens Fichter und Jakob Prezer haben die Gastgeber nahezu alle Akteure an Bord. Markus Ringwald bemühte sich unter der Woche, den Trainingsrückstand aufzuholen. „Wir haben drei gute intensive Trainingseinheiten absolviert“, ergänzt Vollmer.

Gute Trainingseinheiten unter der Woche attestiert auch Enrique Blanco, Trainer der Bad Dürrheimer, seinen Schützlingen. Die gute Personalsituation erlaubt es Blanco, zu Saisonbeginn zu rotieren und angeschlagene Spieler behutsam aufzubauen. Dazu zählt Kapitän Felix Schaplewski, bei dem Blanco guter Dinge ist, dass es zumindest mit einem Teileinsatz klappt. Aus dem Urlaub sind Selim Altinsoy und Hendrik Berg zurück, was den Dürrheimern noch mehr Möglichkeiten gibt. Da sich zudem aus dem Kreis der nachrückenden Teenager einige anbieten, hat Blanco Variationsmöglichkeiten bei der Aufstellung.

Der Dürrheimer Trainer ist sicher, dass seine Spieler den kommenden Gegner nicht am Tabellenstand messen. „Furtwangen hat eine über Jahre gewachsene Mannschaft, die in der Tabelle noch weit nach oben kommen wird. Sie sind keinen Tick schlechter als in den Vorjahren. Gerade gegen uns werden sie alles unternehmen, um den ersten Sieg einzufahren. Das sollte uns nicht stören, denn viele Teams der Liga wollen uns ein Bein stellen“, ergänzt Blanco. Er arbeitete zuletzt an der Verbesserung der Laufwege, aber auch am Umschaltspiel sowie defensivem und offensivem Verhalten. Blanco: „Es ist eine Augenweide, wenn ich die Spieler auf dem Trainingsplatz sehe.“

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