Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – SV Obereschach (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Die Frage nach einem Favoriten stellt sich in der Partie des Tabellensechsten gegen das Schlusslicht nicht. Furtwangen ist auf einem guten Weg, um die Saison mit einem Top-Ergebnis abzuschließen. Obereschach hingegen hat bereits die weiße Fahne gehisst und den wahrscheinlichen Abstieg akzeptiert. Im ersten Vergleich feierte Furtwangen in Obereschach ein 7:0-Schützenfest.

Für Furtwangens Spielertrainer Markus Knackmuß wird die Partie ausschließlich im Kopf entschieden. „Mit der richtigen Einstellung steht und fällt alles. Fußballerisch sollten wir in der Lage sein, den Gegner zu beherrschen, aber wenn wir ein paar Prozente weniger bringen, kannst du auch böse auf die Nase fallen.“ Knackmuß hat seine Spieler ausführlich gewarnt und den eigenen Anspruch deutlich gemacht, die Partie sicher nach Hause zu bringen. Knackmuß wird daher nicht experimentieren, sondern die beste Elf auf den Platz schicken. Er verfolgt weiterhin das Ziel, die Saison unter den fünf besten Mannschaften der Liga abzuschließen.

Während zuletzt beim 2:0-Erfolg in Hilzingen auf der Wechselbank fast gähnende Leere herrschte, haben die Bregtäler diesmal wieder mehr Auswahl. Wieder zwischen den Pfosten steht der zuletzt gesperrte Stammtorhüter Christoph Wehrle. Auch Markus Ringwald bietet sich für einen Einsatz an. Patrick Staudt wird hingegen wegen einer Bänderverletzung nicht spielen. Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Tim Geiger. Knackmuß verlangt von seiner Elf einen ähnlich couragierten Auftritt wie beim bisher letzten Heimspiel, als der damalige Tabellenführer SC Pfullendorf gestürzt wurde.

Eine gute und gelöste Stimmung herrschte zuletzt in den Trainingseinheiten des SV Obereschach. „Wir wissen, dass wir die Liga nicht halten werden und wohin unser Weg führt. Der Druck ist jetzt weg. Jetzt wollen wir wieder mit Spaß Fußball spielen. Vielleicht lassen sich so noch einige ordentliche Ergebnisse erzielen“, sagt Alexander Lees vom SVO-Trainerteam. Einen Stimmungsdämpfer gab es dennoch, als bekannt wurde, dass Schlussmann Julian Fischer wegen eines schweren Meniskusschadens länger ausfallen wird. Fischer hat 21 Ligaspiele bestritten. Für ihn wird nun Yannic Haag im Tor stehen. „Yannic hat, wann immer wir ihn gebracht haben, gute Leistungen gezeigt. Er wird sich nahtlos einfügen. Da machen wir uns die wenigsten Sorgen“, ergänzt Lees.

Die Obereschacher Verantwortlichen haben den Spielern mitgegeben, die restlichen sechs Landesligaspiele mit Spaß zu bestreiten. Schließlich sei aktuell nicht absehbar, wann die Mannschaft nochmals die Chance dazu habe. Die internen Planungen sind längst auf die kommende Bezirksliga-Saison ausgerichtet. Es gelte jetzt, noch einige Erfahrungen zu sammeln und möglichst verletzungsfrei durch die letzten Spiele zu kommen. Auch die Marke von 20 Punkten zu knacken, ist ein Ziel des Tabellenletzten. Zudem gelte es die drohende Gefahr abzuwenden, über 100 Gegentreffer zu kassieren. Aktuell steht Obereschach bei 82.

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