Auf dem Trikot stand lediglich die Zahl „9“, der Name „Stefano Giliati“ fehlte noch. Der Kanadier wurde erst am Mittwoch von den Schwarzwäldern verpflichtet. Bis zum Sonntag, wenn die Schwenninger um 14.00 Uhr auf Iserlohn treffen, wird das Trikot dann auch beflockt sein. In Wolfsburg kam der 29-jährige Stürmer, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, dennoch bereits zum Einsatz.



Es war eine Spitzenpartie zwischen dem Dritt- und dem Fünftplatzierten, wobei die Gastgeber im ersten Drittel die besseren Chancen hatten. Alexander Weiß und Brent Aubin (9.) scheiteren aber aus guter Position. Kurz darauf saßen Schwenningens Benedikt Brückner und Sascha Goc zusammen auf der Strafbank. Zunächst konnten die Gäste einen Gegentreffer verhindern, doch als Brückners Strafe bereits überstanden war und Goc nur noch wenige Sekunden hätte absitzen müssen, gingen die Wolfsburger durch Weiß (15.) doch noch in Führung. Schwenningen hielt dagegen, dennoch ging es mit dem Rückstand in die Pause.

Kaum hatte das zweite Drittel angefangen, stand es aber bereits 1:1. Will Acton (21.) ließ die Gäste mit einem fulminanten Schuss jubeln. Jake Hansen hätte wenig später sogar für die Führung sorgen können, er scheiterte aber im Abschluss. Stattdessen stellten die Grizzlys den alten Abstand wieder her, Kristopher Foucault traf zum 2:1 (28.). Die Gastgeber waren nun die bessere Mannschaft, allerdings ging der Tabellendritte großzügig mit seinen Chancen um. Schwenningen konnte so weiter auf Punkte in der Fremde hoffen.

Im Schlussabschnitt drängte Wolfsburg zunächst weiter auf die Entscheidung. Ausgerechnet Neuzugang Giliati hatte dann aber die Chance zum Ausgleich, der Neu-Schwenninger scheiterte jedoch an Wolfsburgs Torwart Vogl (45.). Die Wild Wings versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, an diesem Tag sollte es aber nicht sein. Wolfsburg sicherte sich mit Glück und Geschick den 2:1-Sieg, Schwenningen hat am Sonntag gegen Iserlohn die nächste Chance auf Punkte.