Eishockey: „Rumrich raus!“ riefen die Wild Wings-Fans am vergangenen Sonntag bei der enttäuschenden Leistung der Schwenninger gegen Wolfsburg (0:4) in der Helios Arena. Auch in den sozialen Medien wurde Jürgen Rumrich als Hauptverantwortlicher für die Misere der Wild Wings ausgemacht. Die heftige Kritik ging offensichtlich nicht spurlos am 51-Jährigen vorbei. Am Donnerstag gab der DEL-Klub bekannt, dass Rumrich auf eigenen Wunsch am Saisonende sein Amt als Sportlicher Leiter abgeben wird. Rumrich ist in Schwenningen seit Februar 2015 in dieser Funktion tätig.

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Zu seiner Entscheidung meinte der frühere Nationalspieler: „Ich möchte damit die Diskussion um meine Person beenden, um wieder Ruhe ins Umfeld der Mannschaft zu bringen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir diese Saison einen sehr guten Kader haben, der uns noch viel Erfolg einbringen wird. Mit Paul Thompson steht ein erfahrener und kompetenter Trainer an der Bande.“ An die Anhänger der Wild Wings richtete er die Worte: „Gebt der Mannschaft die Zeit, die sie braucht. Unterstützt sie auch in dieser schwierigen Situation. Mit dem Rückhalt und dem Vertrauen aller Fans wird die Mannschaft wieder zu guten Leistungen finden.“

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Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner meinte zu Rumrichs Entscheidung: „Die Art und Weise wie professionell Jürgen Rumrich mit der harschen Kritik der letzten Wochen umgegangen ist sowie der Schritt auf eigenen Wunsch den Weg für eine neue sportliche Leitung freizumachen, zollt höchsten Respekt. Wir alle kennen die Mechanismen des Profisports, jedoch darf man bei aller kritischer Beurteilung nicht vergessen, dass Jürgen Rumrich noch vor dieser Saison für die Zusammenstellung von einem der wohl stärksten Kader der vergangenen Jahre in höchsten Tönen gelobt worden ist. Er war und ist ein Wild Wings mit Herz und Blut.“