Spielanalyse: Obwohl die Wild Wings vor 3211 Zuschauern endlich wieder einen „Dreier“, den vierten in dieser Saison, eingefahren hatten, ging Hoppe mit den Spielern hart ins Gericht. „Der Mannschaft fehlt jegliche Qualität. Allein der grandiosen Leistung von Torhüter Joey MacDonald war es zu verdanken, dass die drei Punkt in der Helios-Arena blieben. Reihenweise Fehlpässe, langsam und ungenau im Aufbau, kein Positionsspiel und keine Struktur: Die Schwenninger wirkten total verunsichert“, sagte der ehemalige Nationaltorhüter, der beim SERC 17 Jahre zwischen den Pfosten stand.

Auch an Straubing ließ Hoppe kein gutes Haar. „Wer derart überlegen spielt und so viele Chancen hat, muss sich selbst an den Kopf fassen. Straubing war einfach zu blöd, um das Spiel zu gewinnen“, sagte der Eishockey-Experte.

Und hier sind Hoppes Top Fünf

Bild: Jens Hagen


Joey MacDonald: Der Schwenninger Torhüter zeigte gegen Straubing eine famose Leistung und war Garant für den Sieg. Hoppe: „MacDonald hat dank seiner tollen Paraden das Spiel für Schwenningen gewonnen.“

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István Bartalis, Andrée Hult und Stefano Giliati: Das Trio bildete den ersten Schwenninger Sturm. Auf diese Reihe war Verlass. Bartalis, Hult und Giliati zeigten auch spielerische Qualität und erzielten zwei Tore.
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Uli Maurer: Der Angreifer ist nicht der große Künstler am Puck, aber ein harter Arbeiter. Gegen Straubing zeigte Maurer zwar nicht sein bestes Eishockey, war mit seinem Traumtor zum 3:2 neben Schlussmann MacDonald aber der Matchwinner in einer insgesamt gehemmt wirkenden Schwenninger Mannschaft.