Eishockey: Nach dem 4:1-Erfolg der Wild Wings gegen Iserlohn war neben den 4614 Zuschauern auch Matthias Hoppe hoch zufrieden. „Ich hatte nach der 0:4-Blamage gegen Wolfsburg solch eine Reaktion erwartet. Die Schwenninger Mannschaft hat von der ersten Minute an einen großen Willen gezeigt und die Zweikämpfe gesucht. Das ist auch kein Wunder, denn es gab nach der Ankündigung von Manager Jürgen Rumrich, sein Amt am Ende der Saison abzugeben, für die Spieler keine Ausreden mehr. Außerdem hatten die Profis im Vorfeld versichert, zu 100 Prozent hinter dem Trainer zu stehen.“

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Und hier sind Hoppes Top Fünf

Troy Bourke
Troy Bourke | Bild: Feißt, Werner

Troy Bourke: Der Stürmer war auch beim Spiel gegen Iserlohn eine Augenweide. Hervorragend seine Scheibenführung, exzellent sein Tor zum 1:0. Bourke ist technisch und läuferisch überragend und zurzeit der wohl beste Schwenninger Spieler.

Jamie MacQueen
Jamie MacQueen | Bild: Feißt, Werner

Jamie MacQueen: Seine Tore sind wie eine Lebensversicherung für die Wild Wings. Die Schüsse zischen wie ein Laserstrahl auf das gegnerische Tor. Auf diese Weise erzielte MacQueen zwei Tore gegen Iserlohn. Er beherrscht den Puck auf engstem Raum und ist auch läuferisch und kämpferisch bärenstark.

Dustin Strahlmeier
Dustin Strahlmeier | Bild: Feißt, Werner

Dustin Strahlmeier: Schwenningens Torhüter überzeugte mit einer souveränen Leistung und zeigte eine deutliche Körpersprache, indem er die Scheibe energisch unter sich begrub. Strahlmeier hat alles getan, um seinen Vorderleuten Sicherheit zu geben. Das ist ihm ausgezeichnet gelungen.

Dylan Yeo
Dylan Yeo | Bild: Feißt, Werner

Dylan Yeo: Der Verteidiger war gegen Iserlohn die treibende Kraft im Aufbauspiel der Wild Wings. Sein Umschaltspiel und sein Auftritt bei eigener Überzahl waren bärenstark. Klasse, wie Yeo das Tor zum 3:1 von Jamie MacQueen vorbereitete.

Pat Cannone
Pat Cannone | Bild: Feißt, Werner

Pat Cannone: Der Stürmer begeistert immer wieder beim Bully. Vor allem bei eigener Überzahl ist der Gewinn des Bullys wichtig, weil dies Scheibenbesitz für die Mannschaft bedeutet. Cannone setzte seine Nebenleute immer wieder hervorragend ein und krönte seine starke Leistung gegen Iserlohn mit einem Empty-Net-Goal.