Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – FC Denzlingen (Sonntag, 14.30 Uhr). Jahresabschluss in Allmendshofen. Aufsteiger DJK Donaueschingen hat sich fest vorgenommen, den Auswärtssieg in Pfullendorf mit drei weiteren Punkten zu vergolden. Obwohl die Gäste mit acht Punkten Vorsprung anreisen, scheint ein Sieg der Baaremer nicht unmöglich. Denzlingen hat aus den vergangenen sieben Spielen nur einen Sieg eingefahren.

Nur ungern erinnern sich die Allmendshofener an den ersten Vergleich im August in Denzlingen. Bei der 0:4-Niederlage bescheinigte DJK-Trainer Tim Heine seiner Elf einen „naiven Auftritt“. Die Elf habe etwas gutzumachen, wobei der unerwartete Sieg in Pfullendorf für Selbstvertrauen sorgen sollte. Heine kann sich gut vorstellen, exakt mit der gleichen Elf zu beginnen, zumal alle Spieler zur Verfügung stehen. Gut besetzt ist auch die Bank. Einige Akteure boten sich Pfullendorf bei Kurzeinsätzen an. Spieler wie Benedikt Ganter, Hendrik Hölzenbein, Florian Kleinhans oder Andrei Szabo fügten sich in Pfullendorf nahtlos ein und erfüllten ihre Aufgaben.

Denzlingen bezeichnet Heine „als etwas launische Mannschaft“, wie auch die jüngsten Ergebnisse unterstreichen. Die Elf sei im Vorfeld schwer einzuschätzen, trifft aber im Schnitt zweimal pro Spiel. Treffen wollen auch die Allmendshofener. „Ich würde mir wünschen, dass wir einmal gleich unsere erste Chance nutzen. Bisher ist es uns noch nicht gelungen.“ Platz zwei auf der Wunschliste bei Heine steht ein Spiel ohne Gegentreffer, was bisher ebenfalls noch nicht gelang. Keine Sorgen macht sich der Trainer bezüglich der Einstellung, da gab es im bisherigen Saisonverlauf nichts zu klagen.

Ein Faustpfand soll der Heimvorteil werden. Zwar gab es auf eigenem Platz nur einen Sieg, aber eben auch erst eine Niederlage. „Mit den eigenen Anhängern im Rücken ist bei uns immer noch etwas mehr machbar. Wir haben die großartige Chance, vielleicht sogar ein, zwei Plätze in der Tabelle gutzumachen und uns punktemäßig näher an das untere Tabellenmittelfeld heranzuschieben. Das sollte genügend Motivation sein“, so Heine.