Eishockey: Am Freitagabend (Beginn: 19:30 Uhr) steht für die Wild Wings das letzte Vorbereitungsspiel auf dem Programm, bevor es eine Woche später mit dem Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga wieder um Punkte geht. Gegner ist das Collegeteam der Carleton Ravens, die sich derzeit auf einer Europareise befinden.

Am Dienstag spielte das Team aus Kanada in Freiburg und gewann gegen die in der DEL 2 beheimateten Wölfe knapp mit 1:0. Für Wild Wings-Trainer Paul Thompson geht es vor allem darum, so kurz vor dem Saisonstart weitere Verletzungen zu vermeiden. Verteidiger Mirko Sacher wird auflaufen.

Fehlen werden dagegen Simon Danner, der sich seit Wochen mit einer nicht zu identifizierenden Verletzung plagt, und zu einem Spezialisten muss, sowie Alexander Weiß. Der Rückkehrer fehlt krankheitsbedingt. „Somit bekommen die jungen Spieler noch etwas mehr Spielzeit“, ist Thompson überzeugt davon, dass die beiden Ausfälle kein Handicap darstellen. „Wir sind auf einem guten Weg und froh, dass die Vorbereitung bald zu Ende ist und die Saison beginnt. Das Spiel gegen Carleton wird für uns wichtige Erkenntnisse bringen, an welchen Details wir noch arbeiten müssen“, sagt der britische Coach.

Der Gegner aus Nordamerika ist noch eher ein unbeschriebenes Blatt für den 51-Jährigen. „Ich erwarte eine junge Mannschaft, die hart spielen und viel laufen wird. Da müssen wir von Anfang an voll dagegen halten und uns stark präsentieren.“

In dieser Trainingswoche hat Thompson den Spielern in zahlreichen Gesprächen noch mal klar gemacht, dass die Wild Wings zwar hart spielen sollen, dumme Strafen jedoch unbedingt vermeiden müssen. Da bei Simon Danner aktuell keine Prognose möglich ist, wie lange er ausfallen könnte, beobachten die Wild Wings den Verteidigermarkt. Thompson: „Es ist durchaus möglich, dass wir noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten. Das hängt aber davon ab, wie lange uns Simon Danner fehlen wird.“