Fußball-Verbandsliga: Ganze sechs Treffer hatte die DJK Donaueschingen in den ersten sieben Verbandsliga-Partien erzielt. Im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Teningen kamen fünf weitere dazu, die jedoch nicht für den dringend benötigten zweiten Heimsieg reichten. Am Schluss stand es 5:5, und die DJK hatte zum zweiten mal nach der 1:5-Pleite in Lahr fünf Gegentreffer kassiert. Für die Zuschauer hatte die Partie großen Unterhaltungswert, bei den Verantwortlichen wurden jedoch die Nerven mächtig auf die Probe gestellt.

Die Donaueschinger blieben nach dem Torspektakel auf eigenem Terrain weiterhin ungeschlagen, fielen jedoch auf den viertletzten Rang und somit möglichen Abstiegsplatz zurück und trauerten gleichzeitig den zusätzlich zu den fünf eigenen Treffern reihenweise vergebenen weiteren Torchancen nach. Dagegen konnten die Gäste aus dem Breisgau mit dem bereits sechsten Unentschieden nach acht Spielen durchaus zufrieden sein, obwohl sie den Ausgleich zum 5:5 erst in der Nachspielzeit hinnehmen mussten. Zuvor hatten die Heine-Schützlinge die torreiche Partie klar bestimmt und Sebastian Sauter sowie Stephan Ohnmacht für die 2:1-Pausenführung gesorgt. Als der starke Sauter schon kurz nach dem Wechsel mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte und wenig später Sebastian Neininger einen Handelfmeter bravourös parierte, schien alles für die DJK zu laufen, die sich in der Folgezeit jedoch gravierende Abwehrfehler leistete. Prompt stand es plötzlich 3:3, und nun ging es Schlag auf Schlag. Auch nach der erneuten DJK-Führung durch den ersten Saisontreffer des eingewechselten Benedikt Ganter schlugen die Gäste mit zwei weiteren Toren zurück, ehe der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Heiko Reich Sekunden vor dem Abpfiff wenigstens noch einen Zähler rettete.

„Der Punkt ist wichtig für unsere Moral. Wir haben es jedoch versäumt, die Vielzahl der eigenen Torchancen zu einem klareren Vorsprung zu nutzen und es nicht geschafft, nach der 3:1-Führung hinten dicht zu machen“, sprach DJK-Trainer Tim Heine von zwei verlorenen Punkten. „Das war unsere bisher schwächste Saisonleistung“, meinte auf der anderen Seite der Teninger Coach Pascal Spöri und schrieb den Punktgewinn vor allem der Qualität seiner Offensivabteilung zu.