Erneute Niederlage für die Schwenninger Wild Wings in der DEL: Nach dem 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven wird der Abstand zu den Pre-Playoff-Plätzen immer größer.

Das Spiel begann flott, in der dritten Minute kassierte Christopher Fischer jedoch eine Strafe, das gute Unterzahlspiel der Wild Wings verhinderte aber einen frühen Rückstand. Die Partie blieb offen, beide Teams kamen zu ersten Einschussmöglichkeiten. Kristers Gudlevskis, Bremerhavens neuer Keeper, hatte wie auch Dustin Strahlmeier auf der Gegenseite zunächst jedoch keine Probleme. In der 14. Minute scheiterte Alex Friesen im Abschluss, im Gegenzug zeigte Schwenningens Bourke ein schönes Solo, aber auch er verpasste den Führungstreffer. 17 Minuten und 21 Sekunden waren gespielt, als der Puck über Miha Verlic bei Jan Urbas landete, der doch noch das 1:0 markierte.

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Bremerhaven drückte nach der Pause auf das 2:0. In der 22. Minute passte Mark Zengerle auf Verlic, der diesmal selbst vollstreckte. Schwenningen zeigte sich jedoch unbeeindruckt, Julian Kornelli erzielte nur zwei Zeigerumdrehungen später den Anschlusstreffer durch sein erstes DEL-Tor. Nach einer kurzen Drangphase der Schwenninger übernahm Bremerhaven wieder die Kontrolle. Trotz guter Chancen der Pinguins blieb es jedoch beim 2:1.

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Die Wild Wings erarbeiteten sich im Schlussabschnitt zahlreiche Chancen. Beste Gelegenheiten gab es bei einem vierminütigen Überzahlspiel, als Mark Zengerle wegen eines hohen Stocks zuschauen musste. Doch Bremerhaven arbeitete stark, konnte sich immer wieder befreien und die lange Unterzahl schadlos überstehen. Coach Paul Thompson setzte dann alles auf eine Karte, Dustin Strahlmeier verließ für einen weiteren Feldspieler das Eis. Die letzten 100 Sekunden sollte es mit dem Ausgleich klappen, doch Ross Mauermann machte einen Strich durch die Rechnung und mit dem Empty-Net-Goal den Deckel zum 3:1 drauf. Nach einem kleinen Handgemenge mussten dann Justin Feser und Troy Bourke noch auf die Strafbank. Da Bourke 2+2 Strafminuten bekam, gab es noch einmal ein Powerplay für Bremerhaven. Das nutzte Mark Zengerle zum 4:1-Endstand.