Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – VfR Stockach (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Nach den jüngsten zwei Niederlagen ist Furtwangen mit nur sechs Punkten auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht. Es ist höchste Zeit, die Trendwende einzuleiten, bevor die Abstände zum Tabellenmittelfeld größer werden. „Wir spielen gut, belohnen uns aber nicht. In den Spielen in Neustadt und Frickingen war deutlich mehr drin. Ich halte jedoch nichts davon, jetzt Druck aufzubauen. Wir müssen und werden uns das Selbstbewusstsein wieder erarbeiten. Wir haben immer viele Torchancen. Diese gilt es, effizienter zu verwerten“, sagt Furtwangens Spielertrainer Markus Knackmuß. Er gibt seinen Spielern weiterhin mit: „Fußball spielen und nicht Fußball arbeiten.“

Um den Knoten zu lösen, brauchen die Bregtäler das berühmte eine Erfolgserlebnis. Knackmuß ist sich sicher, dass danach vieles einfacher gehen würde. So war es auch in der vergangenen Saison, als die Bregtäler in einer ähnlichen Lage waren und dann eine Erfolgsserie hinlegten. Die Gäste kommen mit der Empfehlung von zwei zuletzt klaren Erfolgen in Geisingen und gegen Walbertsweiler. Zudem haben die Stockacher schon 20 Mal getroffen, scheinen allerdings in der Abwehr etwas anfällig.

Weiterhin fehlen bei den Bregtälern Jan Meier, Patrick Staudt und am Sonntag auch Steffen Holzapfel. Schwerwiegende Ausfälle, doch Knackmuß ist nicht der Typ, der deswegen jammert: „Wenn Spieler fehlen, ist das immer die Chance für andere.“ Im Training habe er daher etwas genauer hingeschaut und durchaus Spieler gesehen, die sich mit engagierten Leistungen angeboten haben. Knackmuß nimmt den Druck des „Siegenmüssens“ von seine Team: „Ein Muss ist in keiner Situation hilfreich. Du verkrampfst eher. Wir müssen trotz der unbefriedigenden Situation versuchen, locker zu bleiben und nicht zu verkrampfen. Alle Spieler können die Tabelle lesen.“

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