Fußball, südbadischer Pokal, Qualifikationsrunde: FC Bräunlingen – FC Furtwangen (Samstag, 17 Uhr). (daz) Die Auslosung passt. Viel spricht dafür, dass dieses Bregtal-Derby das Potenzial für eine brisante Partie hat. Beide Städte trennen nur rund 30 Kilometer. Bräunlingen, in der vergangenen Saison Achter der Bezirksliga, löste als Halbfinalist im Bezirkspokal das Ticket für die Qualifikationsrunde. Furtwangen schaffte das mit Platz 13 der Landesliga.

„Für uns ist das ein Vorbereitungsspiel unter Wettkampfbedingungen. Wir werden wegen der Partie nichts an unseren Abläufen im Training ändern“, sagt Bräunlingens Trainer Uwe Müller. Er absolviert gegenwärtig mit seinen Akteuren die dritte Trainingswoche und erreichte zuletzt in einem Testspiel beim A-Kreisligisten FC Kappel einen 5:3-Erfolg. „Da haben wir zu einfache Gegentreffer kassiert. Das sollte uns gegen Furtwangen nicht passieren“, so Müller. Er wird die Mannschaft vom vergangenen Wochenende erneut umstellen müssen, da nicht alle Akteure zur Verfügung stehen. Dennoch streben die Zähringerstädter einen Erfolg an. „Die Chance im südbadischen Pokal mitzuspielen, hast du als Bezirksligist nicht allzu oft. Deshalb werden wir alles probieren, um uns durchzusetzen und eine weitere Pokalpartie zu haben“, ergänzt Müller.

Furtwangens Trainer Mustafa Gürbüz nimmt das Spiel sehr ernst. „Es ist kein Test, sondern eine Pflichtaufgabe. Da ich in Bräunlingen wohne, kenne ich die Bräunlinger Mannschaft sehr gut. Das ist ein kompaktes Team, das mit Sicherheit in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen wird.“ Für seine Elf gelte es daher, an die Grenzen zu gehen, um sich für die erste Hauptrunde zu qualifizieren. Gürbüz rechnet mit einer Partie von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, in der jeder Spielausgang denkbar sei.

Noch ist nicht ganz sicher, mit welcher Elf die Furtwanger beginnen werden. Roman Rudenko hatte sich zuletzt krank abgemeldet und Ali Günes war angeschlagen. Somit könnte es sein, dass Stefan Heine wieder zum Einsatz kommt. Wegen der Personalsorgen, einige Akteure sind zudem im Urlaub, werden wohl nur 14 oder 15 Spieler zur Verfügung stehen. „Für mich sind das alles keine Ausreden. Ich möchte bei uns wieder mehr Laufbereitschaft als in den vergangenen Testspielen sehen. Wir müssen Sicherheit in unseren Aktionen ausstrahlen und bei der Chancenauswertung sehr clever agieren“, ergänzt Gürbüz.