Fußball-Oberliga: Das Einzige, was die Verantwortlichen des FC 08 Villingen am Mittwochabend zufrieden stimmte, war die eindrucksvolle Kulisse. 1600 Zuschauer wollten das Flutlicht-Spiel gegen Aufsteiger 1. FC Rielasingen-Arlen sehen. Doch die Nullachter kamen nicht über ein 1:1 hinaus. Kapitän Dragan Ovuka stand nach dem Spiel Rede und Antwort.

Wie fällt ihr Fazit nach Unentschieden gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen aus?

Am Ende war es ein gerechtes Remis, über das wir am Ende noch froh sein müssen. Rielasingen-Arlen hat sehr gut gespielt und sich den Punkt auch verdient.

Woran lag es, dass ihre Mannschaft nach der 1:0-Pausenführung in der zweiten Halbzeit so stark abbaute?

In erster Linie lag es am Gegner, der es sehr gut gemacht hat. Spielerisch hatte Rielasingen Vorteile, ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. So war es sehr schwer für uns. Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen und hätten den zweiten oder dritten Treffer nachlegen müssen. Zudem haben wir viele junge Spieler in unserem Kader und die benötigen einfach noch Zeit.

Das bedeutet wohl, dass die verletzten Spieler wie Benedikt Haibt, Stjepan Geng oder Nico Tadic nicht gleichwertig zu ersetzen sind.

Das stimmt. Auf Dauer wiegen diese Ausfälle einfach zu schwer. Ein oder zwei Spiele geht das, aber gegen Rielasingen wurde schon deutlich, dass uns ein Benedikt Haibt mit seiner Torgefahr und im Mittelfeld ein Denker und Lenker wie der zweikampfstarke Stjepan Geng einfach fehlen.

Die von ihnen genannten Spieler werden aber in naher Zukunft nicht zurückkommen. Was bedeutet dies?

Da müssen wir jetzt gemeinsam durch. Wir müssen noch enger zusammenrücken und versuchen, in den nächsten Spielen zu punkten.

Am besten schon am Samstag, wenn es beim SV Linx erneut gegen einen südbadischen Konkurrenten geht.

Keine Frage, da müssen wir punkten, auch wenn uns in Linx wieder ein sehr schweres Spiel erwartet. Aber es hilft nichts. Wenn wir die hinteren Tabellenregionen verlassen wollen, müssen wir dort gewinnen.