Die Schwenninger Wild Wings standen vor ihrem Gastspiel bei den Fishtown Pinguins Bremerhaven stark unter Druck. Da Topscorer Jamie MacQueen fehlte, weil seine Frau Zwillinge erwartete, war Trainer Paul Thompson zu Reihenwechseln gezwungen. Pat Cannone spielte zwischen Matt Carey und Mike Blunden, für Carey rückte Bourke in Reihe zwei zu Poukkula und Thuresson. In Reihe drei liefen Kurth, Weiß und Pfaffengut auf, Reihe vier bildeten Kornelli, Schiemenz und Herpich. In der Verteidigung kehrte Dominik Bohac nach seiner Oberkörperverletzung zurück und spielte als siebter Verteidiger.

Gastgeber dominieren zu Beginn

Die Wild Wings gerieten von Beginn an unter Druck, Strahlmeier konnte die ersten Schüsse auf sein Tor noch parieren, in der dritten Spielminute traf Luca Gläser jedoch direkt nach einem Bully. Strahlmeier sah bei diesem Gegentor nicht gut aus.

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Bremerhaven blieb das spielbestimmende Team, Schwenningen gelang es jedoch, erste Akzente nach vorne zu setzen. Nach 15 Minuten folgte dann die erste Strafe der Partie, Schwenningen agierte so zum ersten Mal in Überzahl. Doch auch in dieser Situation fehlten die klaren Torchancen.

Guter Start in das zweite Drittel

Ins zweite Drittel starteten die Wildschwäne stark, drückten auf den Ausgleich. In der 25. Minute war es dann soweit, Thuresson schlich sich in den Slot, bekam den Puck serviert und traf zum 1:1.

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Bremerhaven zeigte sich unbeeindruckt, konnte aber auch die Strafzeit des Schwenningers Matt Carey zu keinem Treffer nutzen. In der Folge erspielten sich die Wild Wings viele Chancen, was fehlte war der erlösende Führungstreffer. Das rächte sich bitter, in Minute 35 kam Jan Urbas mit dem Puck hinter dem Tor hervor und chipte selbigen über die Schulter von Strahlmeier zum 2:1. Trotz des Rückstands war Andreas Thuresson zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und hoffte auf weitere Tore der Schwarzwälder.

Pinguins machen den Sieg klar

Die besseren Möglichkeiten erarbeiteten sich aber zunächst erneut die Gastgeber. Bei einer war Strahlmeier im Glück, Justin Feser traf nur die Latte. Gefährlich wurde es, als Bremerhaven für 76 Sekunden in doppelter Überzahl spielte, Bourke und Thuresson saßen in der Kühlbox. Als Dylan Yeo dann direkt im Anschluss auf der Strafbank saß, kam Schuss um Schuss auf das SERC-Gehäuse, doch Strahlmeier brachte immer noch ein Körper- oder Ausrüstungsteil zwischen Puck und Tor, hielt die Wild Wings damit im Spiel.

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Druck auf Paul Thompson wird größer

Die letzten zehn Minuten versuchten die Gäste noch einmal alles, doch Bremerhaven blieb durch Konter gefährlich. Als Paul Thompson in der Schlussphase Strahlmeier vom Eis nahm, erzielte Luca Gläser mit seinem zweiten Tor des Abends den 3:1-Endstand. Damit war die vierte Niederlage in Folge besiegelt, der Druck auf Paul Thompson und sein Team steigt und steigt. Weiter geht es am Sonntag (16:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG.

 

 

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