Fußball-Kreisliga A, Staffel 2: Obwohl Tabellenführer FV Möhringen sich in Hinterzarten mit einem 1:1 Unentschieden begnügen musste, war Trainer Heinz Jäger nicht enttäuscht. „Das Spiel muss eigentlich 0:0 enden. Zwei Fernschüsse sorgten für die Tore. In Hinterzarten kannst du auch verlieren. Wir werden später sehen, was der Punkt wert ist, wenn unsere Konkurrenten dort gespielt haben“, analysiert Jäger. Seine Elf holte aus den vergangenen zwei Partien nur einen Zähler, hat nun aber gegen Löffingen II die Chance, 37 Punkte zu erreichen. „Wenn ich bedenke, dass wir in der gesamten vorherigen Saison nur 35 Punkte hatten, dürfen wir mit dem ersten Halbjahr sehr zufrieden sein“, so Jäger.

Die SG Kirchen-Hausen hat es nach dem 3:0-Erfolg gegen die SG Unadingen, und dem gleichzeitigen Remis von Spitzenreiter Möhringen, nun wieder selbst in der Hand, als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen. „Wir haben uns in den ersten 45 Minuten etwas schwergetan. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, waren aber nicht zielstrebig genug“, sagt Spielertrainer Berkay Cakici. Kirchen-Hausen wechselte dann den späteren Doppeltorschützen Gianluca Colucci ein. Er stand nicht in der Start-Elf, weil er etwas angeschlagen war. Auch Patrick Wittenberg, Torschütze zum 3:0, wurde eingewechselt. „Mit unserer Leistung bin ich weitgehend zufrieden. Besonders freut mich, dass wir nun zum dritten Mal in Folge zu null gespielt haben“, fügt Cakici an.

Die SG Unadingen/Dittishausen begann wegen der vielen verletzten Spieler mit zwei A-Jugendlichen und verkaufte sich trotz der 0:3-Niederlage achtbar. „Wir hatten nicht viel Torchancen, aber eine glasklare in Halbzeit eins. In der Liga musst du diese Möglichkeiten nutzen, um zu punkten“, sagt SG-Trainer Thomas Wolf. Er musste schon vor dem Halbzeitpfiff mit Jochen Weber einen weiteren Akteur verletzt vom Platz nehmen. „Jochen hat bis dahin ein gutes Spiel gemacht. Er fehlte uns später“, so Wolf. Den Trainer ärgerte ein individueller Fehler, der zum 0:2 führte. Wolf: „Eigentlich ist Kirchen-Hausen nicht unsere Kragenweite und dennoch war mehr möglich.“

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Mit einem 2:1-Erfolg setzte sich der SSC Donaueschingen im Stadt-Derby gegen Pfohren durch. Alle Treffer fielen bereits in Halbzeit eins. „Es war ein enges Spiel und wenn du in Minute 90 nur mit einem Treffer führst, kannst du dir auch nicht sicher sein, die drei Punkte zu holen“, bilanziert SSC-Trainer Thomas Minzer, der wegen der großen Personalsorgen selbst in der Anfangsformation stand. Minzer sah einige gute Kontermöglichkeiten seiner Elf. „Wir müssen da das 3:1 machen, dann ist die Sache erledigt. So blieb es spannend bis zum Schlusspfiff“, ergänzt Minzer, der den Sieg als verdient einstuft, „denn wir hatten die klareren Chancen und haben in Halbzeit zwei als Mannschaft sehr geordnet verteidigt“.

Die 1:2-Niederlage des SV Öfingen in Lenzkirch ärgerte Trainer Jörg Kienast, zumal seine Elf bis zur 75. Minute in Führung lag. „Es war eine der bittersten Niederlagen, seit ich Trainer in Öfingen bin. Das Spiel müssen wir gewinnen. Wir hatten allerbeste Chancen. In Halbzeit zwei treffen wir dreimal die Querlatte. Da war der Gegner effizienter“, resümiert Kienast, der anschließend viel Lob erhielt, was die Öfinger aber kaum tröstete. „Wir haben sehr vieles richtig gemacht. Die Leistung der Mannschaft stimmt mich zuversichtlich, dass wir vor der Winterpause unser Punktekonto noch aufstocken werden“, so Kienast. Öfingen spielt vor der Winterpause noch gegen den SV Hinterzarten und in Saig.