Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – FC Radolfzell (Sonntag, 14.30 Uhr). Im letzten Heimspiel der Vorrunde wollen die Donaueschinger gleich mehrere Ziele verwirklichen. Sie möchten auf eigenem Platz ungeschlagen bleiben, den Rückstand von vier Punkten auf den ersten Nichtabstiegsplatz reduzieren und sich gleichzeitig Selbstvertrauen für die restlichen drei Partien des Kalenderjahres holen, von denen die kommenden zwei auswärts ausgetragen werden müssen. Radolfzell steht aktuell sechs Punkte besser da und in der Auswärtstabelle auf einem beachtlichen vierten Platz.

DJK-Trainer Tim Heine kennt die Gäste „etwas besser“ als andere Konkurrenten in der Liga. Eine junge Mannschaft, in der es zuletzt wenige personelle Wechsel gab und die demzufolge eingespielt ist. Mit dem elffachen Torschützen Alexander Stricker hat Radolfzell einen Angreifer, der seine Chancen eiskalt nutzt. Aus den vergangenen drei Partien holte Radolfzell sieben Punkte, wobei der klare 4:0-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Lörrach zeigt, dass die Mannschaft ihre Form gefunden hat. In diesem Spiel traf Stricker doppelt.

Radolfzells Sportvorstand Alexander Thumer hat großen Respekt vor der Elf aus Allmendshofen. „Auf eigenem Platz spielt Donaueschingen immer mit viel Herzblut. Sie haben viele Fans, die bedingungslos hinter der Mannschaft stehen. Der Aufsteiger hat mehrfach bewiesen, dass er Rückstände aufholen kann. Wir wissen, dass eine schwere Aufgabe auf uns zukommt.“ Wie die DJK gilt Radolfzell in der Verbandsliga als Remiskönig. Beide Teams teilten sechs Mal die Punkte. Ein Zähler ist für die Gäste das Minimalziel. Thumer: „Grundsätzlich gehen wir in ein Spiel, um zu gewinnen.“

DJK-Coach Tim Heine wünscht sich gerade in der Partie, dass seine Mannschaft in Führung geht und nicht immer Rückständen nachrennen muss. Er fordert von seinen Spielern Mut. Neben Stephan Ohnmacht und Sebastian Sauter fällt auch Raphael Künstler aus. Möglicherweise rückt Max Schneider, der zuletzt in Bühlertal einen Kurzeinsatz absolvierte, in die Anfangsformation. Taktisch will Heine nicht viel verändern. Bei vier Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz ist klar, dass Donaueschingen zu den bereits formulierten noch ein weiteres Ziel vor Augen hat: den dritten Saisonsieg.