Fußball-Verbandsliga: SV Weil 1910 – DJK Donaueschingen (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Nach dem eher ungewöhnlichen 5:5-Spektakel im Heimspiel gegen Teningen, steht für die Allmendshofener die Reise zum fünf Ränge und drei Punkte besser platzierten Mitaufsteiger an. Nach bisher null Punkten und 1:12 Toren aus den vergangenen drei Auswärtspartien nimmt DJK-Trainer Tim Heine seine Spieler in die Pflicht. „Wir müssen auf dem Platz endlich einmal umsetzen, was wir können. Wir haben zuletzt in Offenburg und auch im Pokal in Kehl zu viel liegen gelassen. Ich verlange von der Mannschaft mehr Mut und eine Leistung, wie wir sie schon in den Heimspielen gezeigt haben.“

Heine hat sich Anfang der Woche das Video vom Spiel gegen Teningen intensiv angeschaut. „Danach ging es mir nicht gut. Wir haben uns in der Abwehr Aussetzer erlaubt, die du dir in der Liga nicht erlauben darfst. Diese Fehler haben wir deutlich angesprochen. Jetzt will ich auf dem Platz sehen, dass unsere Auswertungen Erfolg zeigen“, sagt Heine. Es gelte an die Leistung in Kehl anzuknüpfen, allerdings mit einer besseren Chancenauswertung.

Der SV Weil hat mit Ridge Sprich den Top-Torjäger der Liga in seinen Reihen. Heine kennt den neunfachen Torschützen noch aus der Zeit beim Freiburger FC. Am vergangenen Spieltag pausierte Sprich, doch mit Yannik Weber (5 Tore) haben die Gastgeber einen zweiten Akteur, der beim Abschluss offenbar nicht lange fackelt. Das Duo erzielte zusammen 14 der bisherigen 17 Tore von Weil.

Bei den Baaremern ist der Einsatz des angeschlagenen Christian Limberger fraglich. Noch hofft Heine, dass er vom Spieler grünes Licht bekommt. Ganz sicher wird Alieu Sarr aus beruflichen Gründen fehlen. Max Schneider ist verletzt nicht einsatzfähig. Daniel Köpfler hat zumindest wieder das Training aufgenommen. Als Alternativen bieten sich Florian Kleinhans und Andreas Albicker an, wobei Albicker laut Heine zuletzt einen guten Eindruck hinterlassen habe. Spieler, die von der Bank kommen, haben zuletzt gezeigt, dass sie keine lange Anlaufzeit brauchen.

Schon vor über vier Wochen forderte Olaf Kurth, Co-Trainer der Donaueschinger, dass auch einmal eine 1:0-Führung für drei Punkte reichen müsste. Bei der bisherigen Vielzahl der Gegentreffer (20) ein verständlicher Wunsch, dem sich auch Heine anschließt. „Wir werden es nur schaffen, wenn wir defensiv die Fehler minimieren. Ich traue uns auch auswärts Tore zu, umso wichtiger wird es sein, keine zu bekommen. Wir müssen noch mutiger auftreten.“

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