In den letzten Tages des Jahres 2019 bekamen die Wild Wings noch einmal Flügel. Nach den Siegen gegen Mannheim und in Düsseldorf schlugen die Schwenninger auch die Straubing Tigers. Vor 5793 Zuschauern in der Helios-Arena gewann das Team von Trainer Niklas Sundblad gegen den Tabellenzweiten mit 3:2 nach Verlängerung.

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Mit dem Schwung der vorherigen zwei Erfolge legten die Wild Wings im letzten Spiel 2019 los. Bereits nach wenigen Sekunden verpassten Troy Bourke und Pat Cannone direkt vor Straubings Torhüter Jeffrey Zatkoff nur knapp die Chance zum Traumstart. Kaum eine Minute später knallte ein Schuss von Matt Carey gegen den Pfosten des Straubinger Kastens. Das war‘s allerdings auch schon mit nennenswerten Möglichkeiten der Schwenninger im ersten Drittel. Auch bei einer zweiminütigen Überzahl blieben die Schwäne harmlos. Dagegen kamen die Gäste nach behäbigem Start immer besser ins Spiel. Zunächst hatte Wild-Wings-Torhüter Dustin Strahlmeier noch Glück, als Michael Connolly nur das Aluminium traf (9.). Doch mit ihrem ersten Powerplay gingen die Straubinger in der 13. Minuten in Führung. Nachdem sich Wild-Wings-Kapitän Mike Blunden völlig unnötig eine Strafe eingehandelt hatte, traf Kael Mouillierat alleinstehend vor Strahlmeier zum 0:1. Mit diesem knappen Resultat ging es auch in die erste Pause, denn ansonsten boten beide Teams im ersten Durchgang nur magere Eishockey-Kost.

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Die Schwenninger taten sich im Mitteldrittel zunächst weiterhin schwer, für ernsthafte Gefahr vor dem Gehäuse der Niederbayern zu sorgen. Wie aus dem Nichts kamen sie jedoch in der 25. Minute zum Ausgleich. Nachdem Alex Weiß den Puck im eigenen Drittel erkämpfte hatte, passte er schnell zu Carey. Der legte quer auf Jordan Caron und die Schwenninger Nummer 57 sorgte für den Gleichstand auf der Anzeigetafel. Nach einigen Minuten mit viel Stückwerk hatte Carey die große Chance, die Wild Wings erstmals in Führung zu bringen. Nachdem er von Straubings Maximilian Renner vor dem Tigers-Tor umgestoßen wurde, scheiterte Carey beim anschließenden Penalty jedoch an Zatkoff. In Minute 37 hatte Markus Poukkula in Überzahl ebenfalls das 2:1 auf dem Schläger. Doch auch der Finne brachte den Puck nicht am Straubinger Torhüter vorbei.

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Zu Beginn des dritten Drittels fehlte nicht viel, dann wäre den Wild Wings in Unterzahl die Führung gelungen. Doch auch diese Chance ließen sie ungenutzt. Ausgerechnet einem der Jüngsten im Schwenninger Trikot gelang in der 50. Minute das, was seine erfahrenen Teamkollegen zuvor nicht geschafft hatten. Der 20-jährige Cedric Schiemenz stocherte den Puck vorbei an Zatkoff zum 2:1 ins Straubinger Tor. Die Antwort der Tigers ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Travis Turnbull glich nur rund eineinhalb Minuten später zum 2:2 aus. So entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der zunächst Strahlmeier die Schwenninger mit einer super Parade gegen Marcel Brandt vor dem Rückstand bewahrte. Da sich auch Zatkoff trotz einiger guter Wild-Wings-Chancen in diesem Durchgang nicht mehr bezwingen ließ, ging es in die Verlängerung.

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In Überzahl sicherten sich die Schwenninger hier durch einen satten Schuss von Matt Carey den verdienten Zusatzpunkt.