Eishockey: Die Dauerkartenparty gehört bei den Wild Wings Jahr für Jahr zum festen Bestandteil vor Saisonbeginn. Doch diesmal hatten die Schwenninger Verantwortlichen einige Änderungen „im Gepäck“. Die Party für die treuen Fans fand erstmals in der Helios-Arena statt und es gab für die Fans Einblick in Bereiche, die sonst kaum jemand bekommt.

Die rund 500 Dauerkartenbesitzer bekamen unter anderem die Spielerkabine, den Kraftraum, die Fürstenberg-Lounge (Vip-Bereich), die Regie- und Kameraräume sowie die Einsatzzentrale der Sicherheitskräfte gezeigt. Dabei wurden die Gruppen jeweils von Spielern begleitet, die insbesondere in der Kabine natürlich einiges ausplaudern konnten. So zeigte Mark Fraser seine Ausrüstung, die an allen möglichen (und unmöglichen) Stellen repariert und geflickt wurde. Doch mit einem Lachen erklärte der Neuzugang: „Meine Ausrüstung ist viele Jahre alt. Ich möchte trotzdem keine neue und lasse sie immer wieder flicken“.

Im Kraftraum erläuterte Fitnesstrainer Hendrik Kolbert, dass es ganz wichtig sei, die Spieler auch außerhalb des Eises zu fordern und darauf zu achten, immer die Körperpartien zu trainieren, die entgegengesetzt zu denen sind, die die Spieler auf dem Eis am meisten beanspruchen. Dies sei vor allem der Hüftbeuger, weshalb die Stärkung der Gesäßmuskulatur zu den Hauptaufgaben gehöre. Dennis Heitzmann, Leiter Sponsoring und Hospitality, erläuterte in der Fürstenberg-Lounge die Pläne für die Erweiterung von derzeit rund 250 auf dann 480 Vip-Plätze.

Auch an den weiteren Stationen gab es Wissenswertes. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde häufig in Anspruch genommen. Doch am meisten wurden Bilder mit Spieler gemacht, Unterschriften gesammelt und einfach ein wenig Smalltalk betrieben.

Fans und den Spielern der Wild Wings schien der Abend Spaß zu machen, wobei die eine oder andere Kinderkrankheit durchaus noch vorhanden war. Beispielsweise wurde von Seiten der Wild Wings nicht mit so vielen Dauerkartenbesitzern gerechnet, was sich dann in den Wartezeiten und dem ausgehenden Essen bemerkbar machte. Doch unterm Strich bleibt festzuhalten, dass dieser Ansturm zeigt, dass die Vorfreude auf die neue DEL-Saison mit jedem Tag steigt.