Die Wild Wings starteten gut in die Partie, brachten früh Schüsse auf den Kasten von Haiekeeper Hannibal Weitzmann. In der fünften Spielminute die erste richtig gute Chance der Wild Wings: Nach einer schönen Ablage von Markus Poukkula zog Bohac ab, Weitzmann hatte Glück.

Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware

Im Gegenzug konnte sich Köln dann das erste Mal fest spielen. Die Partie war nun offen, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Wenn, dann waren die Wild Wings gefährlicher. Das untermauerte auch die Schuss-Statistik, zum ersten Powerbreak stand es 7:3 aus Sicht der Neckarstädter. Je länger das erste Drittel jedoch dauerte, desto mehr Spielanteile erkämpften sich die Kölner Haie. In der 19. Minute zog Jon Matsumoto jedoch die erste Strafe der Partie, die Wild Wings konnten daraus kein Kapital schlagen. Es ging mit 0:0 in die erste Pause.

Zweites Drittel startete mit Paukenschlag

Das zweite Drittel startete mit einem Paukenschlag, Cannone brachte den Puck einfach mal auf Weitzmann, der rutschte mit dem Spielgerät gefährlich in Richtung Torlinie, nach Videostudium blieben die Schiedsrichter bei ihrer Entscheidung: Kein Tor. Das Spiel wurde im weiteren Verlauf eine zähe Angelegenheit. In der 25. Spielminute hatten Fischer und MacQueen zwei gute Chancen, aber Weitzmann war da.

Der Druck der Haie stieg

Nun mehrten sich die unerlaubten Weitschüsse der Wild Wings, der Druck der Haie stieg. Kapital konnten die Kölner erst einmal nicht daraus schlagen, das Spiel blieb umkämpft – ganz so, wie es Wild Wings-Verteidiger Benedikt Brückner vor der Partie erwartet hatte. Köln war nun die deutlich stärkere Mannschaft, phasenweise sah es aus, als hätten die Rheinländer einen Mann mehr auf dem Eis. Doch warum Köln bisher die wenigsten Tore aller Mannschaften erzielte, zeigte sich hier eindrucksvoll. Chance um Chance wurde liegen gelassen und so ging es auch in die zweite Pause mit 0:0.

Marschroute fürs letzte Drittel war klar

Damit war die Marschroute für Drittel Nummer drei klar: Es mussten Tore her. Und das dauerte auch nicht lange, Dylan Yeo saß noch nicht richtig auf der Strafbank und Jason Akeson traf in der 42. Spielminute zum 1:0. Doch die Wild Wings ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, 64 Sekunden nach dem Treffer der Haie glich Matt Carey zum 1:1 aus.

Partie nahm Fahrt auf

Die Partie nahm Fahrt auf, beide Mannschaften wollten unbedingt die drei Punkte. In der 52. Spielminute dann erneut eine Strafe gegen die Wild Wings und die Kölner Haie zeigten ihre Zähne: Jakub Kindl schoss den 2:1 Führungstreffer in der 53. Spielminute. Vier Minuten vor Schluss waren die Wild Wings in Überzahl, trotz einiger Abschlussmöglichkeiten hielt Weitzmann seinen Kasten aber sauber. In den letzten Sekunden zog Thompson noch seine letzte Option, nahm Dustin Strahlmeier für einen weiteren Feldspieler vom Eis – ein Treffer fiel jedoch nicht mehr.