Kegeln: (gb/daz) Die Kugel rollt wieder. Am Wochenende starten die Ligen mit den Punktspielen. Nach dieser Saison greift eine Reform, nach der es in der 2. Bundesliga Frauen und Männer nur noch drei statt der bisherigen vier Staffeln geben wird. Somit wird es in der neuen Saison einen vermehrten Abstieg von Mannschaften geben. Der Blick geht auf den ersten Spieltag und die Ziele der Vereine.

2. Bundesliga, Frauen: SKV Bonndorf – KSC Önsbach (Sonntag, 13 Uhr). Bonndorf tritt als Meister der vergangenen Saison mit einiger Euphorie an und will wieder ganz oben mitmischen. „Wir wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Vorsitzender Patrick Schneider. Ganz so einfach wird es indes nicht, denn mit Andrea und Tanja Cosic haben zwei Sportlerinnen aufgehört, die in den vergangenen Jahren feste Größen im Team waren. Neuzugänge gab es keine, sodass die Lücken aus dem eigenen Verein geschlossen werden müssen. Vor diesem Hintergrund ergänzt Schneider: „Wir stehen vor einer schweren Saison.

KSV Hölzlebruck – TSV Schott Mainz (Sonntag, 13 Uhr). Optimistisch gehen die Keglerinnen des KSV Hölzlebruck in die neue Saison, zumal Meike Jaschke und Petra Braun wieder mit dabei sind. Das Ziel der Hölzlebruckerinnen ist ein Platz unter den besten fünf Teams im Gesamtklassement. In der vergangenen Saison war der KSV Vizemeister. Dieses Ziel lockt erneut.

2. Bundesliga Süd-West, Männer: Der KSV Hölzlebruck ist bereits am Freitagabend beim SKC Unterharmersbach in die neue Saison gestartet. Primäres Ziel der Hochschwarzwälder ist es, die Abstiegsplätze immer auf Distanz zu halten. Der Blick geht eher in das Mittelfeld der Tabelle. Hölzlebruck setzt weiterhin auf Martin Reichmann und einige etablierte Spieler. Franz Aigner wird hingegen nur noch sporadisch zur Verfügung stehen. Michael Häringer hat sich abgemeldet. Neuzugänge gab es keine.

Verbandsliga Frauen: SG Komet Villingen – ESV Villingen (Sonntag, 12.30 Uhr). Die neue Saison startet gleich mit einem spannenden Stadt-Derby. Der ESV geht als Absteiger aus der 2. Bundesliga als leichter Favorit in die Partie. Die Mannschaft blieb personell zusammen und baut auf die gewonnenen Erfahrungen aus Liga zwei. Der ESV möchte in der Liga weit oben mitspielen, setzt sich jedoch nicht unter Druck. „Das Ziel ist so weit oben wie möglich mitzumischen“, sagt ESV-Sportwart Max Kaltenbacher. Primäres Ziel sei es, junge Spielerinnen einzubauen. Aus Rottweil kam Sandra Robel neu ins Team. Die Komet-Frauen gehen ohne personelle Veränderungen in die neue Saison und peilen einen Platz im vorderen Tabellendrittel an.

Verbandsliga Männer: Fortuna Waldkirch – RS Olympia Villingen-Schwenningen (Samstag, 12 Uhr). Mit den Abgängen von Klaus Geppert, Michael Schug, Holger Spitz und Dirk Krehan verlor Olympia viele Stammspieler, sodass es personell sehr eng wurde. Deshalb wurde mit dem SKC Geisingen eine neue Spielgemeinschaft formiert. Einige Spieler aus Geisingen rücken in das Verbandsliga-Team von Olympia auf, werden sich aber erst an die neue Liga gewöhnen müssen. Beide Vereine haben einkalkuliert, dass die neue SG Zeit brauchen wird.

ESV Villingen – SKV Bonndorf (Samstag, 16 Uhr). Der ESV schloss die vergangene Saison auf Rang drei ab und peilt in den kommenden zwei Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. Neu im Team ist Patrick Buck vom ESV Rottweil. Die Mannschaft bereitete sich in einem Trainingslager in Österreich vor. Zudem gibt es im Nachwuchs einige Akteure, die bald aufrücken können. Die Bonndorfer möchten am Ende der Saison unter den ersten Fünf stehen. Sie hoffen, dass die beiden Spieler Ömer Ardiclik und Stephan Busser wieder komplett einsatzfähig sind.

Landesliga, Männer: Die neue Spielgemeinschaft Unterkirnach/Furtwangen/Wolterdingen startet am Samstag um 16.30 Uhr bei der SG Wolfach. Von der Erweiterung der Spielgemeinschaft mit Wolterdingen sollen auch die Frauen profitieren, die in der Bezirksliga einen Neuanfang starten.