Fußball-Kreisliga A, Staffel 1: Auch wenn der 2:1-Erfolg von Spitzenreiter SV Riet-heim gegen die SG Vöhrenbach sehr knapp klingt, so hatte der Tabellenfüher doch klare Vorteile. „Das Spiel kann auch 7:1 enden, wenn wir uns bei der Chancenauswertung etwas cleverer anstellen“, sagt SVR-Trainer Markus Knackmuß. Er sah klare Vorteile für seine Elf auch in der Spielgestaltung. „Ich habe 16 klare Möglichkeiten für uns gezählt. Wir haben außerdem fünfmal Aluminium getroffen Ich habe selten so ein deutliches Chancenplus gesehen“, fügt Knackmuß an. Zudem sei seine Elf auch einige Male an Gästetorhüter Marco King gescheitert. „Der Torhüter hat acht bis zehn Weltklasse-Paraden gezeigt“, so Knackmuß.

Im ersten Spiel nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank wäre Franz Ratz mit der SG Vöhrenbach/Hammereisenbach fast eine kleine Überraschung gelungen. In der Nachspielzeit kassierten die Bregtäler bei Spitzenreiter Rietheim noch den Treffer zur 1:2-Niederlage. „Wenn du bis zur 65. Minute beim Tabellenführer vorne liegst, hoffst du zumindest auf einen Punkt. Wir haben vieles richtig gemacht und gehen trotz der Niederlage gestärkt aus der Partie“, sagt Ratz. Er fand eine Mannschaft vor, die körperlich fit, jedoch mental etwas verunsichert war. „Natürlich habe ich in den wenigen Stunden etwas verändert. Wir haben eine gute Einstellung und einen großen Willen gezeigt, uns jedoch leider nicht belohnt“, ergänzt Ratz. In das Lob bezieht er auch seinen Vorgänger Gianvito Romeo ein, der als Spieler in der Partie ein großes Engagement zeigte. Auch Ratz bescheinigte Torhüter King eine klasse Leistung.

Mit einem klaren 5:0-Erfolg in Überauchen festigte Aufsteiger SG Buchenberg/Neuhausen seinen zweiten Platz und hat nun allerbeste Chancen, als erster Verfolger von Liga-Primus Riet-heim in die Winterpause zu gehen. „Ich hatte meine Spieler mehrfach vor der Partie gewarnt, Überauchen nicht am letzten Tabellenplatz zu messen. Das hat gefruchtet, denn wir haben sehr konzentriert agiert. Hinzu kam, dass es für uns optimal lief. Mit dem 1:0 in der 5. Minute hatten wir zudem das schnelle Tor, das wir uns erhofft hatten“, resümiert SG-Trainer Martin Hils. Nach dem zehnten Sieg im 14. Spiel will die SG Buchenberg zum Abschluss des Jahres einen Sieg gegen Neukirch folgen lassen. „Auch da werden wir nicht locker lassen. Wir haben ein tolles Jahr gespielt“, fügt Hils an.

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Nach zwischenzeitlich vier Niederlagen feierte der FC Brigachtal mit dem 3:2-Erfolg gegen den VfB Villingen den zweiten Heimsieg in Folge. Wie schon beim 4:3 gegen Schönwald erwies sich der neue Kunstrasenplatz als gutes Omen für die Gastgeber. „Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt. Die jüngsten sechs Punkte waren wichtig, um uns in ein etwas besseres Licht zu rücken. Klar ist, dass wir alle mit der Vorrunde nicht zufrieden sein können“, macht Trainer Svend Fochler deutlich. Brigachtal muss weiterhin auf den gesperrten Torjäger Denis Kleiser verzichten. Im letzten Spiel vor der Pause will Fochler mit seiner Elf in Weilersbach nun die Marke von 20 Punkten knacken. In der Rückrunde soll der neue Kunstrasenplatz laut Fochler die Grundlage dafür sein, „dass wir eine echte Heimmacht werden“.

Drei Punkte schienen für die Sportfreunde Neukirch im Heimspiel gegen den NK Hajduk VS greifbar. In Minute 85 führten die Neukircher auf eigenem Platz mit 3:1. Dann aber schlug es noch zweimal im eigenen Kasten ein und es blieb nur ein Zähler. „Wir müssen vorher das 4:1 machen, dann ist die Partie durch. So haben wir Hajduk im Spiel gelassen“, analysiert Trainer Andreas Binder. Nach dem 3:2 wurde der Druck der Gäste immer größer und Neukirch bekam weiche Knie. Immerhin ist die Binder-Elf nun drei Spiele ungeschlagen Für den Trainer allerdings nur ein kleiner Trost. „Wir standen lange defensiv sehr gut. Daher schmerzt die unnötige Punkteteilung“, so Binder.

Vier Punkte holte der FC Kappel aus den zwei vergangenen Partien, steht jedoch weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Kappel lag in Fischbach bis zur Minute 85 mit 0:2 zurück, schaffte aber noch den 2:2-Ausgleich. „Wir haben nie aufgegeben und an unsere Chance geglaubt. Meine Mannschaft hat Moral gezeigt“, bilanziert FCK-Spielertrainer Kai Bommer. Kappel wechselte mit David Mieg und Simon Garbusow beide Torschützen ein. „Wir hatten endlich wieder einmal vier Spieler auf der Bank. Ein Luxus, den ich lange ich nicht mehr kannte. Sofort hat sich gezeigt, dass wir wieder konkurrenzfähig sind“, ergänzt Bommer.